Borussia Mönchengladbach: Patrick Herrmann macht sich Hoffnung

Personallage bei Borussia: Herrmann will nach dem Schalke-Spiel zurückkehren

Die wohl einzige offene Personalfrage für das Spiel auf Schalke am Samstag (18.30 Uhr) versteckt sich hinter der Zahl 17. So viele Feldspieler versammelten sich am Mittwochvormittag auf dem Trainingsplatz bei Borussia. Noch etwas gedulden muss sich Patrick Herrmann.

Die wohl einzige offene Personalfrage für das Spiel auf Schalke am Samstag (15.30 Uhr) versteckt sich hinter der Zahl 17. So viele Feldspieler versammelten sich am Mittwochvormittag auf dem Trainingsplatz bei Borussia. Noch etwas gedulden muss sich Patrick Herrmann.

Für einen der Spielfitten wird es demnach keinen Kaderplatz geben, zuletzt gegen Wolfsburg saß Vincenzo Grifo auf der Tribüne im Borussia-Park. Weitere potenzielle Kader-Rückkehrer sind derzeit nicht in Sicht. Reece Oxford war zwar schon wieder beim Team, diesmal aber nicht draußen auf dem Platz. Er dürfte nach seinem Muskelfaserriss genau wie Raúl Bobadilla - wenn überhaupt eine - keine große Rolle mehr spielen in dieser Saison, die nur noch drei Spieltage bereithält. Vier-gegen-vier auf einem kleinen Feld war im Training angesagt, das bedeutete: viele Zweikämpfe, viele Abschlüsse. Zwei große Gruppen wechselten sich immer wieder ab, Ibrahima Traoré war als 17. Mann nicht die ganze Zeit intensiv eingebunden.

Endgültig 100 Prozent seiner Schaffenskraft dürfte Raffael erreicht haben. Er hätte jedoch - verständlich - gerne mehr gehabt von der Rückrunde. "Jetzt, wo ich gerade wieder richtig fit bin, ist die Saison fast zu Ende. Aber es sind noch drei Spiele, in denen ich noch einmal richtig Gas geben werde. Wir möchten versuchen, alle drei Partien zu gewinnen", wird er auf der Vereinshomepage zitiert. Beeindruckend sind folgende Zahlen: Mit Raffael hat Borussia in der Rückrunde alle 53 Minuten getroffen, ohne ihn nur alle 146. Mit ihm gab es alle 66 Minuten ein Gegentor, ohne ihn alle 61 - die fünf Gegentore in 90 Minuten gegen München versauen diese Bilanz allerdings.

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Mit Mamadou Doucouré und Julio Villalba ist bis zur Sommerpause nicht mehr zu rechnen. Villalba (Muskelbündelriss) hat sich in Absprache mit dem Klub aus privaten Gründen aufgemacht in die Heimat, wie Borussia unserer Redaktion bestätigte. Seine Verlobte postete bei Instagram Bilder von Sohn Maxi im Krankenhaus, dem Kleinen scheint es aber schon wieder besser zu gehen.

Fabian Johnsons Prognose ist derzeit unklar. Dagegen macht sich Patrick Herrmann noch Hoffnung auf Einsätze. Zwei Wochen nach seinem Bänderriss kann er schon wieder Übungen mit dem Ball absolvieren. Am Mittwoch trainierte er im Fitnessraum. Vielleicht schon am Sonntag fürs Reservistentraining oder dann zu Beginn der Vorbereitung aufs letzte Heimspiel gegen den SC Freiburg malt sich der 27-Jährige eine Rückkehr ins Mannschaftstraining aus.

Am Samstag könnte Trainer Dieter Hecking sich auf eine alte Fußball-Weisheit berufen. Auf Schalke heißt es womöglich: Never change a winning team! In einer öffentlichen Einheit am Donnerstag (15.30 Uhr) und einer nicht-öffentlichen am Freitag kann Hecking weitere Erkenntnisse sammeln, auf wen er von Beginn an setzen will. Die Pressekonferenz zum Spiel gibt es am Freitag um 12.30 Uhr.

(jaso)
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