Borussia Mönchengladbach: Patrick Herrmann ärgert das verpasste 2:2

Borussias Herrmann nach 1:2 gegen Leipzig : „Am Fuß treffe ich ihn überhaupt nicht“

Patrick Herrmann hatte gegen RB Leipzig die große Chance, den Ausgleich für Borussia zu erzielen - und vergab. Dazu verursachte er noch einen Elfmeter. Nach dem Spiel sprach er über die beiden Situationen.

Patrick Herrmann hätte es richten können. Der gechipte Ball von Christoph Kramer flog in seinen Laufweg. Hätte Herrmann, der am langen Pfosten heranrauschte, ihn richtig getroffen, wäre es in der 84. Minute das 2:2 gewesen und die Borussen hätten wohl einen Punkt geholt gegen den Tabellendritten RB Leipzig. Doch Herrmann kam nicht gut genug an den Ball heran und bugsierte das Spielgerät daher am Tor vorbei, es blieb beim 1:2 (hier geht es zum Spielbericht). Zuvor war er vor dem 0:1 zu ungestüm in den Zweikampf mit Marcel Halstenberg gegangen und hatte den Elfmeter, den Halstenberg zum 0:1 verwandelte, verursacht. Herrmann sprach über …

… das Ergebnis: „Es war mehr drin für uns. Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft, auch wenn Leipzig am Ende die besseren Chancen hatte, weil wir nach dem Anschlusstreffer aufgemacht haben. Man merkt dann einfach, dass man gegen Leipzig spielt und die auch etwas drauf haben. Da werden kleine Fehler bestraft. Nach dem 1:2 waren wir nochmal ganz gut drin, aber es ist schwer, wenn Leipzig 2:0 führt.“

.. seine Chance: „Ich wusste, dass Chris den Ball dorthin chipt, aber ich bin leider nur noch mit einem Stollen rangekommen. Es ist einfach ärgerlich.“

… den Elfmeter: „Ich habe Marcel Halstenberg nicht kommen sehen. Aber am Fuß treffe ich ihn überhaupt nicht. Sicherlich wird oben gerangelt, aber das ist im Fußball nicht unüblich. Er nimmt die Situation sehr dankbar ein und hebt dann auch früh ab. Ich bin der Meinung, wenn der Schiedsrichter den Elfmeter nicht gibt, schreitet der Videoschiedsrichter nicht ein.“

… die Tabellensituation: „Es wird eng. Es war ja schon vorher an bekannt, dass es eine sehr enge Saison werden würde, dass viele Teams viel erreichen können oder auch nichts. Wir müssen nochmal vier Spiele Vollgas geben und auch die Sachen mitnehmen, die wir gegen Leipzig gut gemacht haben und dann kann es noch gut ausgehen für uns.“

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