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Borussia Mönchengladbach: Oscar Wendt will nicht von Krise reden

Borussia Mönchengladbach : Wendt will nichts von Krise hören

Borussias Vize-Kapitän Oscar Wendt zieht ein positives Fazit, was die Pokal-Wettbewerbe angeht. In der Bundesliga moniert er aber "zu wenige Punkte". Trainer André Schubert jedoch habe seinen Job bislang "top gemacht".

"Es gab Spiele, in denen wir weniger bekommen haben, als wir verdient hatten. Aber wir waren zu schwankend in den Leistungen", sagt der Schwede im Interview mit unserer Redaktion (am Samstag in der Rheinischen Post Mönchengladbach oder bei RP Online). "Hätten wir unsere Chancen genutzt, hätten wir sieben oder acht Punkte mehr. Dann würde niemand etwas sagen. Klar ist: Mit diesem Team ist unsere Position in der Liga zu wenig."

Trotzdem sieht er die Situation nicht dramatisch. "Ich würde nicht sagen, dass wir eine Krise haben. Wir haben zwar acht Bundesligaspiele nicht gewonnen, aber es wäre nur eine Krise, wenn alle Spiele schlecht gewesen wären. Es waren gute Spiele dabei, darum weiß man, dass man das in den Griff kriegt", sagt Wendt.

Vor dem letzten Auswärtsspiel des Jahres am Samstag beim FC Augsburg steht Borussia mit 16 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Im Team bestünden jedoch keinerlei Zweifel. "Der Trainer hat es bisher top gemacht, das zeigen unsere Leistungen. Es ist leicht, zusammenzustehen, wenn man gewinnt. Aber wir stehen auch zusammen, wenn wir nicht gewinnen. Unsere Gruppe ist phänomenal, ebenso der Verein", sagt Wendt, der seit 2011 bei der Borussia ist.

Sein Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2018, und es muss nicht bedeuten, dass mit dann fast 33 Jahren Schluss ist in Gladbach. "Man muss sehen, wie sich die Dinge entwickeln, auch, was mein Körper sagt. Ich fühle mich im Moment sehr gut, so stark wie nie. Natürlich würde ich gern ein Jahr länger hier spielen. Aber wir werden sehen, was passiert", sagt Wendt, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Krefeld heimisch geworden ist.

(jaso)