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Borussia Mönchengladbach: Oscar Wendt freut sich auf Manchester City

Borusse mit größter Europacup-Erfahrung : Wendt freut sich „enorm“ auf Manchester City

Der Schwede Oscar Wendt ist der international erfahrenste Spieler im Kader von Borussia Mönchengladbach. Der 35-Jährige sprach im Vorfeld des ersten Champions-League-Achtelfinales über das dritte Treffen mit Manchester City seit 2015.

Borussia Mönchengladbach freut sich sehr auf das Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City am Mittwoch in Budapest (21 Uhr). Das haben sowohl Trainer Marco Rose als auch der Schwede Oscar Wendt, mit 84 Europapokal-Spielen Gladbachs international erfahrenster Spieler, im Vorfeld der Reise nach Budapest gesagt.

„Wir haben die Chance, uns mit der vielleicht momentan besten Mannschaft der Welt zu messen. Das ist das, was wir wollen. Dafür trainieren wir jeden Tag“, sagte Wendt, der seit 2011 in Gladbach ist und damit die gesamte jüngere Europapokal-Geschichte der Borussen erlebt hat, die 2012 mit den Champions-League-Play-offs gegen Dynamo Kiew (1:3, 2:1) begann.

Ob Wendt gegen City spielt oder wieder Ramy Bensebaini, der in der Champions League hinten links meist die Nummer eins war, wird sich zeigen. Jedenfalls wäre es Wendts 37. Einsatz für Gladbach in Europa. Dass es für den Schweden und seine Kollegen einer speziellen Motivation bedarf vor dem großen Spiel, glaubt sein Trainer nicht.  „Die Jungs haben sich diesen besonderen Abend verdient. Ich wünsche mir, dass sie noch mal darüber nachdenken, wie sie in Madrid gejubelt haben und was wir bis hierher erreicht haben. Dann sollen sie morgen mit viel Vertrauen, viel Mut und einer Menge Leidensfähigkeit das Spiel angehen“, sagte Rose.

Für Wendt ist es das dritte Treffen mit City als Borusse. Schon 2015 und 2016 waren die Nordengländer Gegner der Gladbacher in der Königsklasse. „Das war aber etwas anderes, das war in der Gruppenphase, jetzt ist es ein Achtelfinale“, sagte er. Wendt sieht die Borussen trotz der 18 Pflichtspiel-Siege der „Citizens“ in Serie nicht ganz ohne Chance. „Wir haben gezeigt, dass wir gut kicken können und wünschen uns alle, dass wir das wieder in Budapest zeigen können“, sagte der 35-Jährige.

Die 1:2-Niederlage gegen Mainz sieht er nicht als Hypothek für das Spiel gegen Manchester. „Mein Kopf ist frei. Die Niederlage gegen Mainz hat weh getan, aber morgen geht es wieder weiter. Es ist schön, dass wir schnell wieder die Möglichkeit haben, das zu korrigieren", sagte Wendt, dessen Team nach dem Abschlusstraining am Dienstag nach Budapest reist.

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