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Borussia Mönchengladbach: Ohne Breel Embolo, aber mit Raffael nach Freiburg

Embolo fehlt, aber der „Maestro“ ist zurück : Dieses Debüt kann Raffael in Freiburg feiern

Breel Embolo war im Hinspiel der Matchwinner, fällt am Freitag beim SC Freiburg aber weiterhin aus, aber Raffael ist zurück im Kader. Der „Maestro“ hat mit Borussia im Breisgau noch Nachholbedarf.

Breel Embolo war im Hinspiel gegen den SC Freiburg Borussias Machtwinner. Und das, obwohl er einen Elfmeter vergab beim wilden 4:2-Sieg der Gladbacher. Der Schweizer schoss dennoch zwei Tore und bereitete eines vor. Er brachte an diesem Tag all seine Wucht optimal auf den Rasen.

Gern würde Borussias Trainer Marco Rose auch am Freitagabend beim Rückspiel in Freiburg (20.30 Uhr, live bei DAZN und Amazon) auf die Talente des früheren Schalkers zurückgreifen. Doch nachdem sich Embolo beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen früh verletzt hatte und dann schon bei Werder Bremen (0:0) und zuletzt gegen Union Berlin (4:1) fehlte, ist er in Freiburg wegen der schweren Wadenprellung aus dem Leverkusen-Spiel noch immer keine Option.

„Breel ist noch nicht gesund. Die Sache entwickelt sich zäh. Wir arbeiten aber daran, dass es vielleicht für das nächste Spiel etwas wird“, sagte Rose am Donnerstag. Embolo, der mit sieben Toren Borussias drittbester Torschütze ist nach den Franzosen Alassane Plea und Marcus Thuram (je zehn Treffer), könnte also für das Topspiel beim FC Bayern wieder zur Verfügung stehen. Beim 2:1 im Hinspiel hatte er als emsiger Einwechselmann mit dafür gesorgt, dass die Gladbacher dem Rekordmeister die derzeit letzte Niederlage beibrachten. Nun könnte er als Comeback-Joker eine Rolle in Roses Plänen spielen, wenn er bis dahin fit wird.

Schon jetzt zurück im Kader ist derweil Raffael (wie Tony Jantschke, der seine Gelbsperre abgesessen hat). Der Brasilianer fiel gegen Union wegen einer Fußprellung aus. „Er ist zurück und wird auch dabei sein“, sagte Rose. Sollte der 35-Jährige zum Einsatz kommen, wäre es sein 200. Pflichtspiel für Gladbach. Den letzten Einsatz hatte der „Maestro“ am 22. Februar beim 1:1 gegen 1899 Hoffenheim.

Borussia hat seit 2002 nicht mehr in der Bundesliga beim Sport-Club gewonnen (2007 klappte es in der Zweiten Liga). Entsprechend ist Raffaels Borussia-Bilanz dort. 2014 gab es ein 0:0, ansonsten lauter Niederlagen. Wie sich Siege in Freiburg anfühlen, weiß er indes. Mit Hertha BSC (2010, 3:0) und Schalke 04 (2013, 2:1) gewann er schon im Breisgau. Nun will er das auch mit Borussia erleben, selbst mit 35 sind Debüts noch möglich. Da sein im Sommer auslaufender Vertrag anders als der von Oscar Wendt, der bis 2021 bleiben wird, wie Borussia am Donnerstag mitteilte, noch nicht verlängert wurde, ist es vielleicht die letzte Gelegenheit dazu.