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Borussia Mönchengladbach: Nico Elvedi und Jonas Hofmann fehlen bei Hertha BSC.

Borussia spielt gegen Hertha BSC : So kann Rose das Fehlen von Hofmann und Elvedi kompensieren

Für Borussias Offensivmann Jonas Hofmann kommt das Spiel bei Hertha BSC trotz überstandener Corona-Infektion zu früh, auch Verteidiger Nico Elvedi wird erneut nicht dabei sein können. Trainer Marco Rose hat aber Möglichkeiten, das Fehlen der beiden Stammkräfte zu kompensieren.

Jonas Hofmann ist negativ. Das ist in Corona-Zeiten eine positive Nachricht, denn sie sagt: Borussias Offensivmann hat seine Covid-Infektion, die seine Nationalmannschaftsreise vorzeitig beendet hatte, überwunden. Doch beim Spiel am Samstag bei Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky) wird er ebenso wenig dabei sein wie Verteidiger Nico Elvedi. Dessen Wade schmerzt noch immer, weswegen es „Richtung Berlin eher sehr eng wird“, wie Trainer Marco Rose am Donnerstag bekannt gab.

Was Hofmann angeht: Er wird am Dienstag wieder ins Teamtraining einsteigen. „Dann müssen wir sehen, welche Nachwirkungen die Corona-Infektion hat“, sagte Rose auch mit Blick auf das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 17. April. Nun in Berlin muss der Trainer aber wie beim 2:1 gegen Freiburg auf beide Stammkräfte verzichten.

Dass Jordan Beyer erneut für Elvedi in die Defensivreihe rückt, ist gut möglich, schließlich machte das Eigengewächs gegen den SC Freiburg einen ordentlichen Job. Spannender ist, wie Rose dieses Mal das Hofmann-Fehlen vorn auffängt. Denn Hannes Wolf, der gegen Freiburg seine Chance bekam, tat sich schwer, einen guten Eindruck zu hinterlassen, er musste dann auch schon zur Pause raus.

Dies jedoch auch, weil der Trainer das System umstellte auf ein 3-4-2-1, um mehr Breite gegen Freibugs Flügeltaktik zu haben. Da auch Hertha gern breit aufzieht, könnte die Dreier-, respektive Fünferkette eine Option sein. „Wir können aber auch in unserer üblichen Grundordnung mit einer Viererkette gegen so Teams mit einer Dreierkette spielen“, sagte Rose jedoch. Geht Borussia mit dem üblichen 4-2-3-1 ins Rennen wären wohl Valentino Lazaro und Patrick Herrmann die Kandidaten für den Job auf der rechten Seite.

Derweil freut sich Borussias Trainer auf ein Wiedersehen mit Hertha-Trainer Pal Dardai. „Er ist ein Sympathieträger. Ich schaue mir gern Pressekonferenzen und Interviews mit ihm an“, gestand der Gladbacher Trainer. Man kennt sich aus früheren Zeiten als Spieler, aber auch aus der Trainerausbildung. Da gab es einen gemeinsamen Lehrgang in Ungarn.

Wegen der hohen Sympathiewerte des Trainers aber im Abstiegskampf der Hertha etwas Gutes zu tun, ist nicht der Gladbacher Plan. Nach den Siegen auf Schalke (3:0) und gegen Freiburg (2:1) wollen Rose und sein Team die Serie fortsetzen. Dazu gibt es auch einen klaren Auftrag vom Manager. „Die Champions League ist wahrscheinlich unerreichbar. Wir sind wieder im Reigen derer, die um Europa kämpfen. Doch wir dürfen uns keine Schwächeperiode mehr erlauben", stellte Max Eberl klar.