Borussia Mönchengladbach: Nico Elvedi und Ibrahima Traoré fallen aus

Verletzte Nummer sechs und sieben bei Borussia : Neben Traoré fällt auch Elvedi aus

Borussia muss in den nächsten Wochen nicht nur auf Ibrahima Traoré, sondern auch auf Nico Elvedi verzichten. Der Schweizer wurde am Sonntagabend operiert.

Elvedi wurde der Blinddarm entfernt, er wird nach Vereinsangaben mindestens zwei Wochen nicht trainieren können. Damit dürfte der Innenverteidiger neben dem DFB-Pokalspiel beim BSC Hastedt auch das erste Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen am 25. August verpassen und frühestens am 1. September gegen den FC Augsburg einsatzbereit sein. Trainer Dieter Hecking hat Elvedi fest als Nebenmann von Matthias Ginter im Zentrum der Viererkette eingeplant. Nachdem der 21-Jährige nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub bereits aufgrund einer Patellasehnenansatzreizung kürzertreten musste, beginnt die neue Saison für ihn äußerst schlecht.

Wie bereits von Hecking vermutet, hat sich Traoré derweil im Testspiel beim FC Southampton am Samstag einen kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen. Die Ausfallzeit gab Borussia wie gewohnt nicht bekannt. Wegen seiner häufig auftretenden Muskelprobleme dürfte die medizinische Abteilung beim 30-Jährigen aber besondere Vorsicht walten lassen, sobald die Verletzung verheilt ist. „Ibo hat wenig Muskulatur. Wenn er dann in so eine Extremsituation reinkommt wie diesen Zweikampf mit dem langen Schritt zum Ball, dann ist er immer gefährdet“, sagte Hecking über die Szene zu Beginn des Spiels in Southampton. „Für ihn ist das schade.“

Elvedis und Traorés Ausfall bedeutet, dass Hecking in der finalen Phase der Vorbereitung und wohl auch im ersten Pflichtspiel in knapp zwei Wochen auf sieben Profis verzichten muss. Lars Stindl, Mamadou Doucouré und Julio Villalba befinden sich genau wie Laszlo Bénes im Aufbautraining. Zugang Michael Lang laboriert an einem Teilriss des Außenbandes im Knie. Eine Verletztenmisere begleitet den Klub bereits seit zwei Jahren. Vergangene Saison war es mit im Schnitt sieben Ausfällen pro Spiel besonders gravierend, zeitweise fehlten im Training bis zu 13 Profis.

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