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Borussia Mönchengladbach: Neues Trikot - schlicht weiß und an Klubgeschichte angelehnt

Spekulation um neues Heimtrikot : Borussia wie 1970 ganz in Weiß?

Das Portal „Footy Headlines“ gibt erste Hinweise auf das nächste Heimtrikot der Borussen. Die Spekulation besagt: Es könnte einfarbig weiß sein und einen historischen wie modernen Hintergrund haben.

Inwieweit es sich in Zeiten wie diesen, in denen der Fußball ruht und niemand weiß, wann er wieder rollt, geziemt über Dinge zu sprechen, die in dieser unbestimmten Zukunft verortet sind, ist eine Grundsatzfrage. Und auch, ob Themen, die Fußball-Fans normalerweise bewegen, nun in einem ganz anderen Kontext gesehen werden müssen oder schlichtweg zu klein sind angesichts der Krise. Doch es gibt sie, die typischen Themen, die zu diesem Zeitpunkt einer Saison aufkommen, wenn alles normal ist. Transfergerüchte wie das um Alassane Plea, an dem der FC Barcelona Interesse gehabt haben soll zum Beispiel. Oder die Trikotfrage.

In der ist das Portal „Footy Headlines“ einer der führenden Whistleblower. Auch was das vermutlich nächste Heimtrikot der Borussen angeht, kommt dort der erste Hinweis, wie das neue Design sein könnte. Es ist bislang nur ein Ausschnitt zu sehen, und der ist weiß. Und es ist ein Diamantenmuster zu sehen. Dieses, heißt es bei „Footy“, sei angelehnt an das Außengewand des Gebäudes „Borussia 8 Grad“ neben dem Stadion. „Das Heimtrikot wird einen viel klassischeren und zurückhaltenderen Look haben im Vergleich zum Rauch-Design der vergangen Saison. Wir erwarten, dass es sehr schlicht sein wird, auch wenn noch keine Details bekannt sind“, heißt es.

Die Spekulation kann durchaus passen. Denn Borussia hat beim Design ihrer Trikots schon oft Bezug auf die eigene Geschichte genommen. Vor 50 Jahren gewann Gladbach die erste seiner fünf Meisterschaften. Damals, in der Saison 1969/70 spielten die Borussen ganz in Weiß. Allein zwei schwarze Streifen am Kragen waren zu sehen. Zum 50. Jubiläum könnten die Trikots an die borusssische Dienstkleidung jener Saison angelehnt sein. Ein an das vergangenes Jahr eröffnete Hotel angelehntes Muster würde die Historie mit der Moderne verbinden. Die „Footy“-Thesen sind also durchaus nachvollziehbar. Zumal das Portal in den vergangenen Jahren immer sehr, sehr gut lag bei den Design-Prognosen.

In normalen Zeiten hätte man davon ausgehen können, dass die Gladbacher das neue Hemd im letzten Heimspiel der Saison am 34. Spieltag gegen Hertha BSC am 16. Mai erstmals getragen hätten. So war es in der Vergangenheit üblich, wenn es keinen Ausrüsterwechsel gab. Doch in der Corona-Krise gibt es keine verlässliche Terminplanung mehr im Fußball. Gleichwohl dürften die ersten Hinweise auf den neuen Look Debatten unter den Fans anregen. „Gladbach ganz in Weiß“ ist durchaus ein schöner und interessanter Leitfaden für die Debattier-Runden.