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Borussia Mönchengladbach: Nationalspieler sind zurück

Nationalspieler sind zurück : Volle Kapelle bei Borussia

Am Donnerstag war der Trainingsplatz der Borussen wieder bestens gefüllt. Matthias Ginter bekam noch eine kleine Pause, ein Quartett wurde geschont. Der Rest durfte sich vor dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntagabend gegen Mainz 05 an drei Stationen auf dem Rasen austoben.

Borussias einzige Einheit am Donnerstag fing am Nachmittag etwas später an – die erneut zahlreichen Autogrammsammler mussten so noch etwas länger warten als üblich. Ein wenig verkürzte Raffael ihnen die Wartezeit: Der an Wadenproblemen laborierende Brasilianer hatte ein Trainingsprogramm im Inneren des Spielertrakts absolviert und ging schon in zivil zu seinem Auto, als seine Kollegen noch die ersten Übungen auf dem Rasen absolvierten. Raffael wurde natürlich auch ohne Trikot von den Autogrammjägern erkannt, zwei liefen in einem Tempo zu ihm, dass man ihrerseits Angst um ihre Waden haben musste. Es ging dann aber doch alles unfallfrei zu, die Autogramme wurden geschrieben, dann stieg Raffael ins Auto.

 Ein Quartett wurde etwas geschont (von links): Jordan Beyer, Laszlo Bénes, Josip Drmic und Mamadou Doucouré.
Ein Quartett wurde etwas geschont (von links): Jordan Beyer, Laszlo Bénes, Josip Drmic und Mamadou Doucouré. Foto: Dirk Päffgen

Auf dem Rasen war derweil wieder einiges los, nach der Länderspielpause ist Borussia in voller Mannschaftsstärke da. Einzig Matthias Ginter, der am Dienstagabend noch seinen zweiten Einsatz mit Deutschland (1:2 gegen Frankreich) über eine längere Distanz gehabt hatte, pausierte am Donnerstag noch. Ein wenig geschont wurde zudem ein Quartett: Die verletzungsanfälligen Josip Drmic und Mamadou Doucouré ebenso wie der nach seinen Hüftproblemen erst kürzlich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegene Jordan Beyer und der von der U21-Länderspielreise mit der Slowakei zurückgekehrte Laszlo Bénes. Diese Vier wurden gesondert von Athletiktrainer Quirin Löppert betreut und liefen zum Schluss ein paar Runden aus. Dann durften sie in die Kabine.

Für den Rest begann da der spaßige Teil des Trainings. Nach zwei intensiven Einheiten am Mittwoch, beziehungsweise eben nach Länderspielreisen, hatte Trainer Dieter Hecking offensichtlich im Sinne der Belastungssteuerung entschieden, dass es diesmal ein bisschen spielerischer zugehen dürfe. Immerhin stehen vor der Heimpartie am Sonntag (18 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 ja auch noch Einheiten am Freitag (nicht-öffentlich) und Samstag an, so dass eine kleine Ablenkung vom Alltag gestattet und sogar förderlich sein dürfte.

Hecking hatte drei verschiedene Trainingsstationen aufgebaut, unter anderem ein Fußball-Tennis-Feld mit richtigem Netz – das einmal in sich zusammen brach, aber wieder aufgebaut wurde – und eine Station mit drei schräg nach vorne gestellten Trampolinen. Davor platzierten sich je immer zwei Borussen und schossen den Ball abwechselnd auf das elastische Netz. Die Regeln: Beim Zurückprallen musste die Kugel den Rasen in einem abgesteckten Sektor berühren, durfte nur einmal aufsetzen, bevor sie wieder von dem zweiten Spieler aufs Netz geschossen werden durfte. Landete der Ball außerhalb des Sektors oder traf nicht das Trampolin, bekam der Gegner einen Punkt. Einer derjenigen, die den Dreh ganz gut heraus hatten, war Denis Zakaria, der in der zweiten Gruppe gewann – und das mit einem strahlenden Grinsen quittierte. Die ohnehin gute Laune hat diese Einheit also bestimmt noch einmal verbessert.

(ame)