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Borussia Mönchengladbach: Nach Josip Drmic aus – so geht es anderen Ex-Fohlen

Nach Norwich-Aus für Drmic : So geht es den Ex-Borussen Vestergaard, „Kolo“ und Co.

Nachdem Josip Drmic vom Profi-Training bei Norwich City verbannt worden ist, geben wir einen Überblick, wie es bei anderen Ex-Borussen läuft. Einige haben außerhalb von Gladbach ihr Glück gefunden, andere suchen nach ihrer Top-Form.

Bei den Ex-Borussen Thorgan Hazard und Josip Drmic gab es in den vergangenen Tagen schlechte Nachrichten. Hazard zog sich beim 3:0-Sieg des BVB gegen Gladbach einen Muskelfaserriss zu und wird mehrere Wochen ausfallen. Und Drmic wurde von seinem aktuellen Klub Norwich City untersagt, am Training der Profis teilzunehmen. Er wurde in die U23 abgeschoben und sucht nach einem neuen Klub. Da stellt sich die Frage: Wie geht es eigentlich den anderen ehemaligen Borussen? Wir geben einen Überblick.

Tobias Strobl gehörte beim FC Augsburg zum Saisonstart nicht zum Stammpersonal, im Pokal (7:0 bei Eintracht Celle) wurde er für 33 Minuten, in der Liga (3:1 bei Union Berlin) für eine Minute eingewechselt. Fabian Johnson und Raffael, deren Verträge ebenfalls nach der vergangenen Saison nicht verlängert wurden, sind nach wie vor auf Vereinssuche. Raffael war zuletzt bei einem Show-Training des Bezirksligisten BV Wevelinghoven.

Richtig gut läuft es auch nicht für Jannik Vestergaard. 2018 wechselte der Däne für 25 Millionen Euro zum FC Southampton, seitdem stand er in 44 von 81 Pflichtspielen in der Startelf, die Tendenz ist jedoch stark fallend. In dieser Saison kam Vestergaard in drei Partien lediglich einmal als Joker zum Einsatz. Sein Marktwert beträgt nur noch zwölf Millionen Euro.

Vincenzo Grifo hat dagegen der Weggang von Borussia gut getan. Nach einem Zwischenstopp in Hoffenheim spielt der 27-Jährige wieder beim SC Freiburg und ist dort, ähnlich wie vor seinem Wechsel nach Gladbach im Sommer 2017, einer der wichtigsten Offensivspieler. Am ersten Bundesliga-Spieltag traf Grifo beim 3:2-Sieg in Stuttgart.

Auch Raúl Bobadilla hat die Rückkehr in die Heimat geholfen, um wieder zu alter Stärke zu finden. 2018 wechselte er zu den Argentinos Juniors, die ihn Anfang dieses Jahres an Club Guarani verliehen haben. Dort hat Bobadilla in der ersten Liga in Paraguay neun Tore in zwölf Spielen erzielt. Und in der noch laufenden Copa Libertadores, der südamerikanischen Champions League, traf er bisher in sieben Partien auch schon dreimal.

In Europa hat es Timothée Kolodziejczak wieder geschafft, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. 2017 war der Verteidiger, der als einer der größten Fehleinkäufe von Sportdirektor Max Eberl gilt, nach Mexiko zu Tigres UANL gewechselt, das ihn nach einem enttäuschenden Jahr zum AS St. Etienne verlieh. In Frankreich hat Kolodziejczak offenbar überzeugt, St. Etienne verpflichtete ihn in diesem Sommer für 4,5 Millionen Euro fest. In den ersten vier Spielen in der Ligue 1 spielte „Kolo“ über die gesamte Dauer, dreimal siegte sein Team dabei zu Null und ist aktuell Tabellenführer mit zehn Punkten.

Unglücklich bei seinem aktuellen Klub ist dagegen Amin Younes. Seit zwei Jahren spielt der Außenspieler bei der SSC Neapel, hat dort aber seit fast einem Jahr nicht mehr in der Startelf gestanden und kommt nur selten als Joker zum Einsatz. Bis 2023 steht Younes noch beim italienischen Top-Klub unter Vertrag, er befindet sich aber auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Zuletzt gab es mal vage Gerüchte, dass Zweitligist Fortuna Düsseldorf interessiert sei.