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Borussia Mönchengladbach: Michael Lang steckt in der Corona-Falle

Wohl keine Zukunft bei Borussia : Michael Lang steckt in der Corona-Falle

Seit Saisonbeginn ist Michael Lang an Werder Bremen verliehen. Nach dieser Spielzeit wird er zur Borussia zurückkehren, wo er jedoch keine Zukunft hat. Doch die Corona-Krise verkompliziert die Situation des Rechtsverteidigers.

Es ist kein Geheimnis, dass die Corona-Krise aus fußballerischer Sicht gerade für Profis mit auslaufenden Verträgen ein großes Problem darstellt. Weil die Vereine noch keine Planungssicherheit haben, liegen bei fast allen Klubs die Transferaktivitäten auf Eis. Das betrifft einige aktuelle Borussen, aber auch einen der aktuell gar nicht da ist: Michael Lang.

Der Schweizer ist in dieser Saison an Werder Bremen verliehen, doch die Hanseaten haben sich entschieden, die in diesem Geschäft verankerte Kaufoption nicht zu nutzen, entsprechend wird Lang nach Gladbach zurückkehren. Nun hat der 29-Jährige zwar das Ende in Bremen vor sich, aber rein finanziell den Vorteil gegenüber den Spielern mit klassisch auslaufenden Verträgen, dass er noch bis 2022 an Borussia gebunden ist.

Doch Lang hat schon mehrfach betont, dass er zu ambitioniert ist, um sich einfach nur auf die Bank oder Tribüne zu setzen, er will spielen und sich sein Geld mehr oder weniger auf dem Spielfeld verdienen. Da er bei Borussia aller Voraussicht nach weiterhin keine sportliche Zukunft haben wird, beginnt im Sommer also die Suche nach einem Abnehmer aufs Neue. Doch da liegt das Problem, wie auch Lang weiß. „Jeder Profisportler macht sich Gedanken, wie es weitergeht. Ich versuche dies aber etwas abzustellen. Der Transfermarkt ist tot, kein Klub hat Planungssicherheit im Hinblick auf die nächste Saison und die Kaderplanung“, sagte der Rechtsverteidiger dem Schweizer „Teleclub“.

Die größte Chance könnte eine Rückkehr in die Heimat darstellen, es gab bereits Gerüchte, dass beispielsweise der FC St. Gallen interessiert sei. „Ich vermisse die Schweiz, ganz klar, was aber nicht heißt, dass ich den Schweizer Fußball so extrem vermisse, dass ich bereits zurückkommen will“, sagte Lang, der zunächst hofft, noch in Bremen dazu beitragen zu können, dass Werder den Abstieg verhindert. „Ich hoffe und gehe davon aus, dass die Karten neu gemischt werden. Für Spieler, die nicht so häufig zum Einsatz kamen, kann dies eine Chance sein.“ Wenn er die nutzt, verbessert sich auch die Chance für einen Wechsel – trotz Corona.