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Borussia Mönchengladbach: Michael Lang kann noch in die Schweiz verkauft werden

Borussias Rechtsverteidiger : Letzte Transfer-Möglichkeit für Michael Lang

Bisher ist es Michael Lang nicht gelungen, einen neuen Verein zu finden. Es deutet alles darauf hin, dass er weiter bei Borussia bleiben wird. Doch es gibt noch eine Möglichkeit für einen Wechsel.

Bis zuletzt hatte Michael Lang gehofft, doch das machte er vergebens. Borussias Rechtsverteidiger, der aktuell keine sportliche Perspektive hat und den Verein verlassen konnte, hat keinen neuen Arbeitgeber gefunden. Und nun sind Transfers innerhalb Deutschlands, nach Italien oder Spanien, wo sich Lang durchaus auch eine Zukunft hätte vorstellen können, nicht mehr möglich. Und es sieht sehr vieles danach aus, dass er mindestens bis zum kommenden Winter bleiben wird, doch es gibt noch ein Hintertürchen.

Bis zum 12. Oktober ist das Transferfenster in der Schweiz noch geöffnet. Vereine aus Langs Heimatland können also noch etwa eine Woche lang Spieler verpflichten. In der Vergangenheit hatte es mehrfach schon Gerüchte gegeben, dass der Nationalspieler in die Heimat zurückkehren könnte. Das wäre die wohl letzte Chance in diesem Sommer, denn ein Transfer nach Russland oder Kroatien, der auch noch möglich wäre, ist doch eher ausgeschlossen.

Nach Informationen unserer Redaktion ist ein Wechsel in die Schweiz aber nicht unbedingt Langs Ziel. Dort müsste er recht große finanzielle Einbußen hinnehmen und auch sportlich gibt es nur zwei Vereine, die aus fußballerischer Sicht Sinn ergeben. Doch sowohl beim FC Basel als auch bei den Young Boys Bern ist seine Position besetzt. Eine Möglichkeit hätte sich theoretisch dann ergeben, wenn Silvan Widmer Basel verlassen hätte, es gab Gerüchte um ein Interesse von Schalke 04, Olympique Marseille und Leeds United.

Für Lang bedeutet das, dass nun alles darauf hinausläuft, dass er bei Borussia bleibt. In Gladbach hat er noch einen Vertrag bis Sommer 2022. Das gibt ihm zwar finanzielle Sicherheit, aber der 29-Jährige hat schon längst betont, dass ihn das nicht ausfüllt. Lang will spielen, das zeigt er auch in jeder Trainingseinheit. „Natürlich haben wir Michael Lang aufgezeigt, wie schwierig es angesichts der Konkurrenz auf der rechten Seite mit Stefan Lainer, Valentino Lazaro, Jordan Beyer oder Tony Jantschke wird. Aber er ist ein toller Profi, verhält sich in jedem Training vorbildlich – und ist weiterhin jeden Tag bei uns herzlich willkommen”, sagte Trainer Marco Rose zuletzt.

Lang kann sich also auch sicher sein, dass er weiter Teil des Profikaders sein wird. Aufgrund der Verletztensituation war er das auch in den vergangenen Spielen. Sobald Lazaro (im Aufbautraining nach Muskelverletzung) und Beyer (Knieverletzung und positiver Corona-Test) zurückkehren, wird sich das jedoch wohl ändern.

Lang stehen aus diesem Grund harte Monate bevor. Doch es ist auch eine Vorbereitung für ihn. Im Winter werden er und sein Berater die Suche nach einem neuen Klub fortführen. Oder geht der Schweizer doch noch durch das Heimat-Hintertürchen?