Borussia Mönchengladbach: Michael Lang brennt für die Rückrunde

Michael Langs Borussia-Tagebuch : Michael Lang schreibt aus dem Trainingslager Tagebuch

Michael Lang schreibt während Borussias Trainingslager im spanischen Jerez exklusiv für unsere Redaktion ein Tagebuch. In Teil 1 erklärt er, was für ihn an der deutschen Vorbereitung neu ist.

Grüezi aus Spanien!

In dieser Woche bekommt ihr von mir nicht nur tägliche Eindrücke aus unserem Trainingslager in Jerez de la Frontera, sondern ich werde auch über andere Themen berichten, die mir auf dem Herzen liegen. Vorab wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2019. Mein Start in dieses Jahr war auf jeden Fall gut. Ich war mit meiner Freundin Melissa und Freunden in Dubai, habe mich dort, und zuvor über Weihnachten bei meiner Familie in der Schweiz, von dem sehr schönen, aber auch anstrengenden Jahr 2018 erholt.

Nach der Saison in der Schweizer Liga, der WM und der Bundesliga-Hinrunde habe die Pause dringend gebraucht. Wenn es nach mir ginge, hätte der Urlaub auch noch einige Wochen länger dauern können. Aber die Akkus sind jetzt wieder einigermaßen voll und ich freue mich darauf, dass die Rückrunde schon bald losgeht. Bis dahin liegt aber erstmal jede Menge Arbeit vor uns. Eine Vorbereitung ist für keinen Fußballer spaßig, aber sie muss sein.

So wie die Vorbereitung jetzt bei Borussia läuft, ist das für mich etwas vollkommen Neues. Aus der Schweiz war ich es gewöhnt, dass die Pause viel früher beginnt und man dann vier Wochen frei hat. Danach hatte man auch eine komplette Vorbereitung wie im Sommer. In der Bundesliga ist der Rhythmus deutlich schneller.

Das hat aber den schönen Vorteil, dass man nicht wieder bei Null anfangen und durch die gesamten Strapazen einer Vorbereitung muss.

Jetzt geht es also nach einer tollen Hinrunde weiter. Wir haben uns eine Situation erspielt, in der wir viel erreichen können und alles in der eigenen Hand haben. Das ist eine super Ausgangslage und da wäre es falsch, wenn nicht auf die Rückrunde zu brennen – und das mache ich.

Bis morgen, Euer Michael

Mehr von RP ONLINE