Borussia Mönchengladbach: Max Eberl spricht über Dieter Hecking und Transferpläne

Borussia-Manager Eberl : "Frage nach dem Trainer brauche ich nicht jede Woche"

Borussias Sportdirektor Max Eberl hat sich im Gespräch mit unserer Redaktion erneut zur Zukunft von Trainer Dieter Hecking geäußert. Während es auf der Trainerbank keine Bewegung geben soll, deutet Eberl bei den geplanten Spielertransfers dagegen mögliche Überraschungen an.

Eberl hat keine Lust mehr auf die Frage, ob Hecking über diese Saison hinaus Trainer von Borussia Mönchengladbach bleibt. "Ja, das habe ich schon gesagt. Seiner Frau muss man auch nicht jeden Tag sagen: 'Ja, wir bleiben zusammen.' Die Frage nach der Zukunft des Trainers brauche ich nicht jede Woche", sagte der Sportdirektor von Borussias Mönchengladbach im Interview mit dieser Zeitung (Samstagausgabe). Hecking hat einen Vertrag bis 2019 in Gladbach. Weil die Saison der Borussen sehr unstet verläuft, ist der Trainer in die Kritik geraten. Eberl verteidigt die Arbeit Heckings in Gladbach. "Ich weiß, dass Dieter auch für diese Saison Ansätze hatte, die er aber aufgrund fehlender Qualität durch Verletzungen oftmals nicht umsetzen konnte. Er sagt selbst, dass er sich am Ziel Europa messen lassen will — da ist er übrigens offensiver als ich —, wenn ihm alle Kräfte zur Verfügung stehen", sagte Eberl.

Für die neue Saison kündigt Eberl einen moderaten Umbruch an. "Wir müssen Puzzleteile finden, die unserem Spiel gut tun. Natürlich wird es Zu- und Abgänge geben, aber wir reden nicht davon, dass acht Spieler gehen und acht Spieler kommen. Es kann sein, dass es den einen oder anderen betrifft, bei dem man es nicht erwartet hätte. Genauso können wir Spieler holen, mit denen man eher nicht gerechnet hätte", sagte Eberl. Die Höhe der Investitionen sind in Gladbach abhängig vom eventuellen Verkauf von Stars. "Wir haben Möglichkeiten in einer Spanne von wenig bis extrem viel, das stimmt. Das ist es, was den Transfermarkt anders macht als in der Vergangenheit, als wir frühzeitig wussten, welche finanzielle Möglichkeiten wir haben", sagte Eberl.

(kk)