Borussia Mönchengladbach: Max Eberl spricht im Doppelpass über Dieter Heckings Zukunft und den Coup mit Alassane Plea

Borussias Manager im „Doppelpass“ : Eberl spricht über Heckings Zukunft und den Coup mit Plea

Drei Punkte liegt Borussia vor Rekordmeister Bayern München. Manager Max Eberl wolle aber weiter von Spiel zu Spiel denken, sagte er im „Doppelpass“. Außerdem sprach er über die Zukunft von Trainer Heckinig und den Vertrag von Alassane Plea.

Borussias Manager Max Eberl will noch in diesem Jahr Klarheit schaffen, was die Zukunft von Trainer Dieter Hecking angeht. „Wir sind entspannt, werden aber noch vor Weihnachten sprechen“, sagte Eberl. Hecking sagte derweil in Bremen: „Borussia ist mein erster Ansprechpartner, aber es nehme mir heraus, alle Optionen durch den Kopf gehen zu lassen. Alles ist vorstellbar.“

„Alles vorstellbar“ - das gilt auch für die sportliche Situation der Borussen, die Zweiter sind in der Bundesliga und nun drei Punkte mehr haben, als der Rekordmeister FC Bayern München. Eberl bleibt aber dabei, nur von Spiel zu Spiel zu schauen. „Wir wollen weiter auf der Welle reiten und oben dran bleiben. Aber der Fokus liegt auf dem nächsten Spiel gegen Hannover nach der Länderspielpause“, sagte Eberl.

Ein Coup ist dem Manager offenbar beim neuen Mittelstürmer Alassane Plea gelungen. Auf einen Tweet eines Gladbach-Fans, der während der Doppelpass-Sendung erwähnt wurde („Bitte den Vertrag von Plea sofort verlängern und eine festgeschriebene Ablösesumme von 150 Millionen Euro einbauen“), verriet Eberl, dass es im Kontrakt des Franzosen, der bis 2024 läuft, keine Ausstiegsklausel verankert sei. Somit haben die Gladbacher beim 25-jährigen Top-Torjäger das Heft des Handelns komplett in der Hand. Jedes Tor macht Plea wertvoller für Gladbach, sportlich und monetär.

Gern würde Eberl bald wieder mehr als nur einen Borussen im deutschen Nationalteam sehen. Für die Spiele gegen Russland (und die Niederlande wurde nur Abwehrchef Matthias Ginter nominiert. Eberl kann sich aber vorstellen, dass die beiden Gladbach-Achter Jonas Hofmann (25) und Florian Neuhaus (21) künftig für Bundestrainer Joachim Löw infrage kommen können. „Sie sind sicherlich Kandidaten für Jogi Löw. Aber ich will dem Bundestrainer keine Ratschläge geben“, sagte Eberl.

(kk)
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