Borussia Mönchengladbach: Max Eberl öffnet Tür für Johnson und Strobl

HSV an zwei Borussen interessiert? : Eberl öffnet Tür für wechselwillige Spieler

Max Eberl hat im Trainingslager betont, dass er gesprächsbereit ist, wenn Spieler mit kurzzeitigen Verträgen wechselwillig seien. Tobias Strobl und Fabian Johnson sollen im Visier von Ex-Trainer Dieter Hecking sein.

Am Montag hat Borussias Sportdirektor Max Eberl erneut betont, dass es keine Zugänge im Winter geben werde. Auf der Seite der Abgänge könnte sich dagegen noch einiges tun, Keanan Bennetts könnte neben Andreas Poulsen (an Austria Wien verliehen) und Julio Villalba (Leihe zum SCR Altach vor dem Abschluss) ebenfalls verliehen werden. Und Spielern, die nur noch bis zum Ende der Saison einen Vertrag haben, hat Eberl ebenfalls für einen Wechsel im Winter die Tür geöffnet, sofern sie gehen wollen.

Konkret ging es dabei um die Fälle Fabian Johnson und Tobias Strobl. Hamburger Medien hatten berichtet, dass der HSV an einer Verpflichtung des Gladbacher Duos interessiert sei. Dieter Hecking, der Vorgänger des heutigen Borussen-Trainers Marco Rose, solle demnach wieder mit seinen ehemaligen Schützlingen zusammenarbeiten wollen. „Wenn Spieler, die nur noch ein halbes Jahr Vertrag haben, zu mir kommen, muss man schauen. Es muss aber auch Sinn für alle Seiten machen“, sagt Eberl. „Bislang ist aber auch noch kein Spieler an mich herangetreten und auch noch kein Verein.“

Noch tut sich also nicht viel auf dem Gladbacher Transfermarkt. Schwung könnte aber reinkommen, wenn die Bundesliga-Rückrunde startet und einige Profis nicht wie erhofft zum Zuge kommen. Dann wären gerade Johnson und Strobl potenzielle Kandidaten auf einen Abgang, beide arbeiten aktuell in Spanien jedoch auch intensiv für weitere Einsätze im Trikot der Borussia.

Dort wollen sich die Gladbacher auf das sportliche Geschehen konzentrieren. Die auslaufenden Verträge – das Thema betrifft unter anderem auch Raffael und Oscar Wendt – sollen nicht angegangen werden. „Im Trainingslager sind keine Gespräche geplant“, betont Eberl, der auch keine Not verspürt, diese Unterredungen sehr zeitnah führen zu müssen, da auch die Spieler noch keine Ungeduld zeigen. „Aber das sind alles erfahrene Profis, bei denen ist das etwas einfacher, die geraten nicht so schnell in Hektik.“