Borussia Mönchengladbach: Max Eberl mit Ansage im Fall Thorgan Hazard

Ansage von Borussia-Manager Eberl : „Es gibt einen Klub, bei dem Hazard einen Vertrag hat“

Borussias Manager Max Eberl hat bei der Mitgliederversammlung ein paar Dinge klargestellt. Zum einen, was seine eigene Zukunft angeht, zum anderen in der Personalie Thorgan Hazard.

Sportdirektor Max Eberl hat bei Borussias Mitgliederversammlung das eine oder andere klar gestellt. Zum einen, dass Spekulationen, er könne Borussia bald in Richtung Bayern München verlassen, haltlos sind. „Alles Blödsinn“, sagte Eberl. 

Dass er aber einen Mann sucht, der ihn künftig unterstützen kann, ist richtig. Allerdings ist das Ganze, sagte Eberl, noch in der gedanklichen Entstehungsphase. „Es gibt keine Position, es gibt keine Person, es gibt einen Gedanken, der sich entwickelt. Es muss nicht im Sommer passieren, aber in der nächsten Zeit“, beschrieb Eberl den Stand der neuen Ausrichtung Borussias auf Management-Ebene.

Etwas konkreter scheint es auf den ersten Blick bei der Personalie Thorgan Hazard zu sein. Der Belgier hat zuletzt bekannt gegeben, dass er Gladbachs Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund das „Ja-Wort“ gegeben hat. Was aber aus Gladbacher Sicht nicht zwangsläufig auch heißen muss, dass er im Sommer zur westfälischen Namenscousine wechselt. „Er würde gern zu Borussia Dortmund wechseln, aber da gibt es noch einen Verein, bei dem er einen Vertrag hat“, sagte Eberl. Eine klare Ansage an den BVB.

Eberl hatte schon verlauten lassen: „Man muss uns eine Ablösesumme bieten, die seinem Wert als herausragender Offensivspieler in der Bundesliga und Stammspieler in einer der besten Nationalmannschaften der Welt gerecht wird.“ Damit deutet er an: Wenn der Preis nicht stimmt, wird Hazard auch nicht verkauft, trotz des 2020 endenden Vertrages.

Der künftige Gladbach-Trainer Marco Rose, der im Sommer auf Dieter Hecking folgen wird, soll, so meldet die „Sport Bild“, Eberl signalisiert haben, dass er Hazard gut gebrauchen könne in seiner künftigen Version von Borussia Mönchengladbach. Die Personalie Hazard wird noch eine Weile schwelen, bis sie entschieden ist.

Das Hin und Her zwischen den Borussias bedeutet: es wird gepokert. So oder so ist zu vermuten, dass Hazard ab Sommer für Borussia spielt. Offen ist: für welche. Es sei denn, es kommt ein anderer Klub dazwischen. Die Frage, wohin es geht, kann Hazard derzeit nicht mit Gewissheit beantworten. Der Offensivmann weiß, was er will, nicht aber, ob es klappt.

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