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Borussia Mönchengladbach: Max Eberl bleibt bei Marco Rose weiter standhaft

Stimmen zu Borussias 0:1 : „Ich habe breite Schultern und halte dem Druck stand“

Manager Max Eberl bleibt in der Trainerfrage standhaft. Derweil gab Torwart Yann Sommer nach dem 0:1 einige Faktoren an, die dem Gladbacher Spiel aktuell abgehen.

Die vierte Heimniederlage in dieser Bundesliga-Saison hat Borussia Mönchengladbach hart getroffen, die düstere Serie setzte sich damit fort, seit sieben Pflichtspielen ist das Team von Marco Rose ohne Sieg. Damit sind die Gladbacher nun sogar auch aus der Einstelligkeit gerutscht. Durch das 1:1 des VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt ist Borussia Zehnter. Der Abstand auf den ersten Europapokal-Rang ist gewachsen.

„Es ist ein komplizierter Tag, der wehtut. Du spielst ein Spiel auf Augenhöhe. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber wir schaffen es nicht, ohne Gegentor zu bleiben. Und wir schaffen es nicht so zwingend. Momentan läuft sehr viel gegen uns“, sagte Manager Max Eberl. „Ich habe breite Schultern und halte dem Druck stand“, sagte Eberl mit Blick auf die Frage nach Marco Rose. Wegen der Unruhe im Umfeld gab es erneut eine für ein Geisterspiel bemerkenswert große Polizei-Präsenz rund um den Borussia-Park.

„Wir haben eine Situation, die nicht schön ist. Wir haben das Jahr gut begonnen mit sechs Siegen und zwei Unentschieden. Jetzt haben wir das Derby verloren, dann kam die Bekanntgabe von Marcos Wechsel, viel Unruhe, ein Spielplan mit extrem schwierigen Gegnern. Leverkusen hat das Tor erzielt und nicht wir. Aber wir gehen da durch, müssen jetzt nach Augsburg fahren und versuchen, da zu gewinnen“, sagte Eberl.

Yann Sommer gab zu, dass „die letzten Wochen von uns sehr enttäuschend sind, weil wir einfach kein Erfolgserlebnis haben. Das geht nicht spurlos am Team vorbei. Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir unseren Stil wie wir Fußball spielen wieder auf den Platz bringen können. Da sind wir als Mannschaft gefragt“.

Der Torwart, der vor dem 0:1 Moussa Diabys Schuss noch glänzend reagierte, dann aber beim Nachschuss von Patrik Schick machtlos war, fasste zusammen, was ihm fehlt am Spiel seines Teams. „Wir erspielen uns keine wirklich gefährlichen Situationen. Es reicht nicht, um wirklich Power zu erzeugen. Die Gegner sind dafür sehr effizient. Damit müssen wir als Mannschaft umgehen, den Kopf hochnehmen. Aber ich wünsche mir wieder mehr Leichtigkeit in unserem Spiel“, sagte Sommer. „Ich weiß, was im Team drinsteckt, es kann nur besser werden.“

„Wir haben es im Anlaufen nicht so gut gemacht, die Abstände vorne waren zu groß. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel. Nach dem 0:1 haben wir es mit langen Bällen und Flanken versucht, kamen aber einfach nicht durch. Vor dem 0:1 waren wir gut im Spiel, da hat uns einfach das Tor gefehlt“, sagte Hannes Wolf, der Lars Stindl im offensiven Mittelfeld ersetzte. Zwei Abschlüsse produzierte er, traf aber nicht. So konnte er die vierte Heimniederlage der Saison nicht verhindern.

„Wir machen einfach weiter. Wir spielen nicht schlecht, sind immer gut eingestellt, aber es fehlen einfach ein paar Prozent an Glück und Lockerheit. Irgendwann werden die Ergebnisse wieder kommen, dann müssen wir eine Serie hinlegen“, sagte der Österreicher, der engagiert, aber glücklos war.

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