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Borussia Mönchengladbach: Matthias Ginter und Marco Rose erklären, wie sie Erling Haaland und Co. stoppen wollen

Ginter und Rose erklären : So will Borussia Haaland und Co. stoppen

Die Offensive des BVB gehört zu den besten Angriffsreihen der Liga, doch Gladbachs Defensive will sich ihr entgegenstellen. Marco Rose und Matthias Ginter erklären das Konzept gegen Erling Haaland und Co..

Die Tormaschine des BVB läuft aktuell auf Hochtouren. 31 Treffer haben die Dortmunder in ihren ersten zehn Pflichtspielen in diesem Jahr erzielt, im Schnitt also 3,1-mal getroffen. Zum Vergleich: Gladbach hat in sechs Partien mit 13 Toren und einem Durchschnitt von 2,17 Treffern zwar auch eine gute Quote, aber eine deutlich schwächere als der Gegner am Samstag im Topspiel (Anstoß um 18.30 Uhr).

Die Offensivabteilung des Teams von Trainer Lucien Favre auszuschalten, wird eine der wichtigsten Aufgaben der niederrheinischen Borussen sein beim Duell des Vierten der Bundesliga gegen den Dritten. Gerade Erling Haaland und Jadon Sancho sind die Protagonisten, die in den vergangenen Wochen für Furore gesorgt haben. Sancho war in sieben Bundesliga-Partien in diesem Jahr an zehn Toren beteiligt, Haaland schoss neun. Aber wenn einer weiß, wie man den jungen Norweger stoppen kann, dann ist es Marco Rose, der den 19-Jährigen bei RB Salzburg trainierte.

„Erling hat das Näschen, das Tempo und die Wucht eines richtig guten Stürmers, er bewegt sich unheimlich stark im Strafraum“, sagt Rose, der jedoch nicht genauer darauf eingehen wollte, wie man den Winter-Neuzugang der Dortmunder am besten aus dem Spiel nehmen kann. „Es geht nicht nur um ihn, sondern auch um seine Zulieferer. Wenn man sich seine Tore ansieht, musste er bei vielen davon nur noch den Fuß hinhalten.“

Es geht also für Borussia darum, das Gesamtpaket anzubieten: die Einzelkönner wie Haaland in den Griff kriegen und sich gemeinsam gegen das Dortmunder Kollektiv stemmen. „Wir müssen gut und fleißig verteidigen, in allen Belangen am Limit sein, mit und ohne dem Ball. Das wird eine große Herausforderung, aber der stellen wir uns gerne“, sagt Rose.

Für die Spieler wie Matthias Ginter wird es das erste Mal sein, dass sie auf Haaland als Gegenspieler treffen. Sie haben noch keine Erfahrungen mit dem 1,94-Meter-Hünen gemacht, der Nationalspieler hat aber schon eine klare Vorstellung, wie Borussia ihn stoppen kann. „Zusammen. Einzeln wird es wahrscheinlich schwierig, weil er enorme Qualitäten hat“, sagt Ginter im Gespräch mit unserer Redaktion, warnt aber vor einer zu großen Fixierung auf Haaland. „Es geht darum, generell als Mannschaft wenig zuzulassen. Natürlich hat er eine große Klasse, aber wenn wir uns nur auf ihn konzentrieren, schlagen die anderen zu.“

Doch die Gladbacher wollen sich nicht nur auf das konzentrieren, was die Dortmunder ausmacht, sondern vielmehr auch die eigenen Stärken in den Fokus rücken. „Wir werden uns nicht verstecken, das machen wir gegen keinen Gegner. Wir wollen auch am Samstag zeigen, dass wir Borussia Mönchengladbach sind und vor niemandem Angst haben“, sagt Ginter. „Das wird eine Herausforderung, aber ich bin guter Dinge und hätte natürlich nichts dagegen, wenn es diesmal anders läuft als in den vergangenen Spielen (zehnmal in Folge hat Gladbach gegen Dortmund verloren; Anm. d. Red.) und wir gewinnen können.“