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Borussia Mönchengladbach: Matthias Ginter und Jonas Hofmann bleiben

Stammkräfte bleiben : Max Eberl hat gute Nachrichten für Borussia

Die Nationalspieler Matthias Ginter und Jonas Hofmann werden nicht wechseln. Das hat Borussias Sportdirektor Max Eberl am Sonntag klargestellt.

Vor dem Bundesligaspiel bei Union Berlin am Sonntag (15.30 Uhr/Dazn) gibt es gute Nachrichten für Borussia: Die Nationalspieler Matthias Ginter und Jonas Hofmann werden Gladbach vorerst nicht verlassen. Das stellte Manager Max Eberl bei „Bild Live“, dem Fernseh-Sender von „Bild“, am Sonntagmorgen klar.

Der Abwehrchef und der Offensivmann waren in den vergangenen Tagen mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht worden, insbesondere mit Hofmann sollte schon eine Verabredung seitens des Rekordmeisters bestehen. Statt des Borussen soll nun aber Marcel Sabitzer, ein ähnlicher Spieler wie Hofmann, von RB Leipzig zu den Bayern kommen.

 „Ich will jetzt nicht mehr transferieren. Es gibt keinen Transfer. Ich gehe davon aus und bin sehr überzeugt, dass Jonas bei uns bleibt mindestens bis Sommer 2022. Wir behalten einen deutschen Nationalspieler, der eine sehr gute Entwicklung genommen hat. Jonas bleibt in Gladbach. Es gab nie ein konkretes Angebot von Bayern, es gab nie konkrete Gespräche mit Bayern München wegen Jonas Hofmann, deswegen kann ich's heute auch sagen. Es gab nix“, sagte Eberl in Bezug auf Hofmann.

Auch Ginter wird nicht gehen. „Wir haben Stand heute keine ernsthaften Gespräche. Unser Kader steht“, sagte Eberl. Ginter hatte zuletzt im Interview mit unserer Redaktion bereits angedeutet, dass er davon ausgeht, in Gladbach zu bleiben. „Ich kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich in zwei Wochen woanders sein soll. Ich habe mich logischer Weise jetzt auf Borussia und die Saison hier vorbereitet und eingestellt. Darauf liegt der Fokus“, sagte Ginter vor dem letzten Spiel in Leverkusen. Dann kochte das Bayern-Thema plötzlich hoch, das hat Eberl aber nun zu den Akten gelegt.

Vorher hatte sich auch der mögliche Wechsel von Marcus Thuram zu Inter Mailand zerschlagen. Der italienische Meister hatte konkrete Pläne mit Borussias Franzosen, doch der Innenbandriss, den sich Thuram beim 0:4 in Leverkusen zugezogen hat, ließ den Deal platzen, statt dessen lieh Inter Joaquin Correa von Lazio Rom aus, inklusive einer Kaufverpflichtung. Der Argentinier war ohnehin der Wunschspieler von Inter-Trainer Simone Inzaghi.

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 Ob die Aussage „unser Kader steht“ auch für den Schweizer Denis Zakaria gilt, der zunächst seine Wechselabsicht kundgetan hatte, zuletzt aber bleiben und sogar verlängern wollte, wird sich bis Dienstag zeigen, denn dann endet das Transferfenster. Allerdings geht Eberl davon aus, dass nichts mehr passieren wird. „Wir werden nicht mehr aktiv. Stand heute wüsste ich nicht, dass wir einen Spieler kaufen oder verkaufen werden“, sagte Eberl bei „Bild Live“.

Bleiben Zakaria und Ginter, geht es für Eberl in die nächste Runde mit den Gesprächen über die Verlängerung der Verträge beider Profis, die jeweils nur bis 2022 an Borussia gebunden sind. Keinesfalls will Borussia die Spieler ablösefrei gehen lassen, das haben Eberl und auch Geschäftsführer Stephan Schippers zuletzt nochmal betont. Indes haben die beiden Profis bei den Verhandlungen die Karten in der Hand.