Borussia Mönchengladbach: Marco Rose verspricht einen Derby-Fight in Köln

Für Borussias Fans : Rose verspricht einen Derby-Fight

Borussias Trainer Marco Rose weiß um die Besonderheit des Derbys in Köln, das am Samstag ansteht, gerade für die eigenen Fans. Deswegen sei sein Team „in der Pflicht, unser bestmögliches Spiel abzuliefern“.

Marco Rose ist keiner, der große Reden schwingt des Effektes wegen. „Man hört immer wieder dieselben Dinge: dass es wichtig ist, dass man Herz zeigt, dass man kühlen Kopf bewahrt, das sind die Klassiker“, sagt Borussias Trainer vor dem anstehenden Derby in Köln am Samstag (Anstoß um 15.30 Uhr). Doch er stellt auch klar: „Wir spüren die grundsätzliche Stimmung schon im Vorfeld, man spricht schon länger darüber. Fakt ist, dass nach dem Anpfiff eine außergewöhnliche Stimmung sein wird und wir dem standhalten müssen.“

Rose ist in erster Linie verantwortlich für den sportlichen Erfolg seiner Mannschaft. In dieser Hinsicht ist es „ein normales Bundesliga-Spiel“, jedoch eines „mit außergewöhnlichen Rahmenbedingungen.“ Die Stimmung auf den Rängen ist damit vor allem gemeint, sie wird die Spieler zusätzlich anstacheln. Um das zu erreichen benutzen eben viele die Begrifflichkeit „Herz zeigen“, um in diesem hitzigen Ambiente die Konzentration auf die eigene Leistung zu behalten, braucht man den „kühlen Kopf“. Vor allem braucht Borussia aber drei Punkte. „Es ist zu erwarten, dass es ein sehr intensives Spiel wird und Köln zu Hause sein Revier abstecken will“, sagt Rose. „Und wir müssen dagegenhalten und wollen das Spiel gewinnen.“

Nicht nur für die eigenen Ambitionen, sondern auch für das Seelenleben der Anhänger, von denen 6000 im Stadion sein werden. „In erster Linie ist dieses Spiel etwas ganz besonderes für unsere Fans und entsprechend müssen wir dort auch auftreten. Wir stehen in Köln in der Pflicht, unser bestmögliches Spiel abzuliefern“, sagt Rose.

Personell kann Borussias Trainer womöglich sogar aus dem derzeit möglichst Vollen schöpfen. Die Langzeitverletzten Lars Stindl, Jonas Hofmann und Torben Müsel fehlen. Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter dem Einsatz von Matthias Ginter (Rippenprellung).

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