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Borussia Mönchengladbach: Marco Rose möchte keine Spieler mit zum BVB nehmen - „Fertig, aus“

Eindeutiges Versprechen : Rose wird keine Gladbach-Spieler mit nach Dortmund nehmen

Mit dem Wechsel von Marco Rose zu Borussia Dortmund stellt sich die Frage, ob er gerne Spieler aus Gladbach mit zum BVB nehmen würde. Darauf hat Rose nun eine ziemlich klare Antwort geliefert. Kollegen aus dem Trainerstab werden ihn allerdings begleiten.

Von keinem Verein hat Borussia Mönchengladbach mehr Ablöse überwiesen bekommen als von Borussia Dortmund, rund 60 Millionen Euro bislang. Seit Montag ist klar, dass weitere fünf Millionen dazukommen werden – erstmals kauft der BVB einen Gladbacher Trainer. Marco Rose wechselt im Sommer die Borussias und zieht 90 Kilometer nordöstlich vom Niederrhein nach Westfalen. Auf der ersten Pressekonferenz nach der Bekanntgabe seines Abschieds hat der 44-Jährige am Mittwoch jedoch klargestellt, dass mit ihm zwar ein Trainer-Trio nach Dortmund gehen soll, aber kein Spieler.

2019 hatte Rose aus Salzburg seine Co-Trainer Alexander Zickler und René Maric sowie Athletiktrainer Patrick Eibenberger mitgebracht, sie werden ihm nun folgen. „Wir werden im Sommer einen neuen Trainerstab installieren“, sagte Gladbachs Manager Max Eberl.

Tatsächlich bleiben den Fohlen einige wichtige Figuren erhalten: Frank Geideck ist bereits seit 2009 Assistent, kam damals mit Michael Frontzeck nach Gladbach. Oliver Neuville gehört seit geraumer Zeit zum Stab mit Fokus auf die Offensive und die französischsprachigen Spieler. Eugen Polanski, ebenfalls ein Ex-Borussia-Profi, ist für den Übergang der Talente vom Junioren- in den Seniorenbereich verantwortlich. Und Torwarttrainer Steffen Krebs bildet seit 2018 mit Vereinslegende Uwe Kamps eine kleine, aber wichtige Sektion im sogenannten Staff.

Bei den insgesamt vier Abgängen zum BVB - Rose, Maric, Zickler, Eibenberger - soll es bleiben. Zuletzt war berichtet worden, dass Florian Neuhaus und Marcus Thuram Ausstiegsklauseln über 40 und 30 Millionen Euro besitzen, beide wurden als Kandidaten für einen Wechsel nach Dortmund genannt. Was auch immer die Zukunft bringt: Für die kommende Transferperiode machte Rose die Tür am Mittwoch sehr vehement zu. „Wenn Marco Rose sagt, er nimmt keinen Spieler mit zu Borussia Dortmund, dann nimmt er keinen Spieler mit zu Borussia Dortmund. Fertig, aus“, sagte er in der dritten Person über sich selbst.

Neben den genannten Trainern war vor knapp zwei Jahren auch Stefan Lainer von Salzburg nach Gladbach transferiert worden. Im vergangenen Sommer folgte von RB Leipzig, zunächst auf Leihbasis, in Hannes Wolf ein weiterer ehemaliger Salzburg-Schützling. Doch für die nahe Zukunft hat sich Rose deutlich festgelegt: Die Fußstapfen von Thorgan Hazard, Mo Dahoud, Marco Reus und Heiko Herrlich sollen erst mal unbetreten bleiben.

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