Borussias Trainer Das sagt Rose zu den Dortmund-Gerüchten

Frankfurt · Im Vorfeld des Spiels bei Eintracht Frankfurt wurden Trainer Marco Rose und Sportdirektor Max Eberl auf die Gerüchte angesprochen, Rose sei ein Kandidat für den Trainerjob bei Borussia Dortmund.

Marco Rose mit Frankfurts Trainer Adi Hütter, beide kennen sich aus Salzburg.

Marco Rose mit Frankfurts Trainer Adi Hütter, beide kennen sich aus Salzburg.

Foto: dpa/Arne Dedert

Borussias Trainer Marco Rose hat sich im Vorfeld des Bundesliga-Spiels bei Eintracht Frankfurt am Dienstagabend zu den Gerüchten um seinen möglichen Wechsel zu Borussia Dortmund im Sommer 2021 geäußert - und hat dabei die Frage nach seiner Zukunft offen gelassen.

„Ich nehme die Aufgeregtheit so nicht war, weil ich mich wenig damit beschäftige. Alle im Verein brauchen jeden Korn an Energie, um Leistung zu bringen. Vor allem die Mannschaft, weil sie auf dem Platz steht. Deswegen beschäftige ich mich nicht mit den Gerüchten und kommentiere sie nicht“, sagte Rose am Mikrofon des Bezahlsenders „Sky“. Nach der Trennung des BVB von Trainer Lucien Favre wird Gladbachs Trainer als heißer Kandidat in Dortmund gehandelt.

„Ich fühle mich wohl in Mönchengladbach“, sagte Rose. „Also gibt es für Sie gar keinen Grund zu wechseln“, entgegnete der Sky-Reporter fragend. „Viel Energie, die wir nachher auf den Platz bringen müssen“, sagte Rose daraufhin und ging einer klaren Antwort aus dem Weg, was weiterhin viel Raum für Spekulationen lässt.

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Daran konnte auch Sportdirektor Max Eberl nichts ändern mit seinen Aussagen. „Natürlich haben wir direkt über die Spekulationen gesprochen. Wir haben ein sehr offenes Verhältnis. Wir haben auch darüber geschmunzelt, dass in einem Verein ein Trainer entlassen wird und wir auf einmal Probleme kommentieren müssen. Wir beide sind sehr gelassen. Das Verhältnis zwischen einem Trainer und Sportdirektor ist elementar wichtig, dieses Verhältnis haben wir. Wir werden schauen, was passiert, ich mache mir keine Gedanken darüber. Die Zeit wird zeigen, was passiert“, sagte Eberl.

Rose hat bei den Gladbachern aktuell einen Vertrag bis 2022. Doch die Entscheidung, was wird, liegt, das hatte Eberl am Samstag im ZDF-Sportstudio gesagt, beim Trainer. Dass die Debatte um Rose den Erfolg gefährdet, befürchtet Eberl nicht. „Im besten Fall bringt das keine Unruhe rein. Marco Rose hat sich vor eineinhalb Jahren für Gladbach entschieden. Das ist eine super Symbiose zwischen einem großartigen Trainer und einem tollen Klub, der ambitioniert ist“, sagte Eberl.

Er wartet ab. „Ich weiß nicht, ob in Dortmund ein Trainer gesucht wird. Vielleicht macht es Edin Terzić auch sehr gut und sie suchen gar nicht. Es ist gerade sehr viel Wenn und Aber. Wir sind sehr glücklich mit Marco und wollen, dass er lange bei uns bleibt. Momentan liegt die Wahrscheinlichkeit bei 99 Prozent“, sagte Eberl.

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