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Borussia Mönchengladbach: Marco Rose hofft bei Breel Embolo auf "mehr Power"

Borussia empfängt Werder : Rose wird rotieren und hofft bei Embolo auf „mehr Power“

Die Belastung in dieser Woche ist hoch. Gladbach-Trainer Marco Rose kündigt deshalb für das Spiel gegen Werder Bremen personelle Rotation an. Es gibt einige Wechsel, die wahrscheinlicher sind als andere.

Drei Tage nach dem 2:2 beim VfB Stuttgart empfängt Borussia den SV Werder Bremen zum Hinrunden-Finale. Die Vorbereitung auf die Partie ist entsprechend kurz, doch das kennen die Gladbacher aus dem bisherigen Saisonverlauf, der schon acht Englische Wochen bereitgehalten hat. „Wir werden natürlich auf die Belastung reagieren und werden rotieren. Aber ich glaube, auch Bremen wird nicht mit der gleichen Aufstellung wie am Wochenende kommen“, sagte Cheftrainer Marco Rose am Montag.

Wie viele Personaländerungen es im Vergleich zum Stuttgart-Spiel genau geben wird, verriet Rose nicht. Trotzdem sind ein paar Optionen wahrscheinlicher als andere: Oscar Wendt könnte für Ramy Bensebaini beginnen, im Mittelfeld könnte Denis Zakaria nach seinem Tor zunächst auf der Bank Platz nehmen, um am Freitag gegen Borussia Dortmund (20.30 Uhr/ZDF) wieder genügend Kraft in den Beinen zu haben. „Insgesamt brauchen wir noch ein bisschen Geduld, um ihn wieder auf absolutem Top-Niveau zu sehen. Die Entwicklung ist gut. Zwischendrin werden wir ihm auch immer wieder ein Päuschen geben müssen“, sagte Rose.

Vorne hofft Rose darauf, dass Breel Embolo, der gegen den VfB nach einer Stunde ausgewechselt werden musste, wieder mehr Kraft haben wird. Die Auswirkungen der Hand-Operation, der sich Embolo fünf Tage vor dem Spiel unterziehen musste, habe Rose am Wochenende etwas unterschätzt, das musste er zugeben. „Er wurde relativ schnell müde, darauf haben wir dann reagiert“, sagte Rose. „Die Vollnarkose sollte er jetzt verkraftet haben. Wir hoffen, dass er wieder mehr Power hat“, so Rose. Embolo könnte für Lars Stindl auf der Spielmacher-Position einspringen, falls Rose seinem Kapitän eine Verschnaufpause gönnen möchte.

Bei Alassane Plea ist noch Vorsicht geboten. „Er ist im Moment, was seinen Gesundheitszustand betrifft, ein bisschen anfällig. Wir hoffen, dass er bald wieder stabil ist. Im Moment müssen wir immer mal wieder aufpassen“, sagte Rose, der Plea nach seinem Joker-Einsatz am vergangenen Wochenende nun aber durchaus auch wieder in der Startelf aufbieten könnte. Auf der Außenbahn könnten Patrick Herrmann oder Hannes Wolf ihre Chance bekommen.

Neben den verletzten Valentino Lazaro (Muskelverletzung) und Rocco Reitz (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) muss der Gladbach-Trainer gegen Werder nur noch auf Marcus Thuram verzichten, der nach seiner Roten Karte erst gegen Dortmund wieder spielberechtigt ist.

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