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Borussia Mönchengladbach: Marco Rose hofft auf einen Heimsieg-Effekt

„Diesen Moment nutzen“ : Rose hofft auf einen Heimsieg-Effekt

Borussias Trainer Marco Rose setzte am Mittwoch beim Trainingsauftakt auf offensive Spielzüge und Kurzpassspiel. Damit solche Aktionen künftig häufiger zu sehen sind, könnte der Erfolg gegen Fortuna wichtig gewesen sein. Er soll eine Wirkung auf die Gladbacher haben.

Borussias Trainer Marco Rose reicht das, was er im Angriffsspiel bislang sieht, noch nicht. Deswegen legte der 43-Jährige auch darauf den Fokus beim Start in die Trainingswoche vor dem Spiel am Samstag in Sinsheim gegen 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr). Lange ließ Rose Spielzüge von der Abwehr über das Mittelfeld bis hin zu den Stürmern, die in kleine Tore schießen mussten, einüben. Außerdem ließ er seine Spieler schnelle, direkte Kontersituationen ausführen.

Das 3:1 in Mainz von Breel Embolo und das 1:1 durch Marcus Thuram gegen Düsseldorf beim 2:1-Sieg waren die Folge solcher Angriffe, die es noch zu selten zu sehen gab in dieser Saison. „Wir arbeiten immer wieder an unserem Spiel und wollen uns darin entwickeln, wir wollen mehr Vertikalität und ein besseres Positionsspiel. Das sind Dinge, die uns auch gegen Düsseldorf gefehlt haben“, sagte Rose.

Doch am Ende war Gladbach siegreich, auch weil das Offensivspiel in einigen Situationen doch noch funktioniert hat. Dieser Sieg, der erste Heimerfolg seit Januar, soll nun einen Effekt haben. „Man hat im Stadion schon gespürt, dass es acht Monate keinen Heimsieg mehr gab. Das war ein sehr wichtiger Moment für uns und ich hoffe, dass wir den allesamt nutzen“, sagte Rose.

Am Mittwoch noch nicht mitwirken konnte Tony Jantschke, der sich gegen Düsseldorf eine Hals- und Kieferprellung zugezogen hatte. Er absolvierte aber bereits eine individuelle Einheit. Ebenfalls nicht beim Teamtraining dabei waren Jonas Hofmann und Tobias Strobl sowie Fabian Johnson, der gegen Fortuna kurzfristig aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich ausfiel. Auf ihn wird Rose einige Wochen verzichten müssen.

Wie Johnson verletzte sich auch Ibrahima Traoré vergangene Woche Freitag beim Spielersatztraining nach dem 0:4 gegen Wolfsberg. Der Guineer laboriert an einer Kapselbandverletzung im Sprunggelenk, konnte aber schon wieder ein Lauftraining absolvieren. „Es geht mir ganz gut, es ist nicht so schlimm“, sagte Traoré. Der 31-Jährige könnte bald schon wieder eine Option für Rose sein.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Marco Rose