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Borussia Mönchengladbach: Marco Rose erwartet Reaktion auf Niederlage gegen Leverkusen

Gladbach-Trainer Rose hofft auf Reaktion : Borussias Lehren aus der Niederlage gegen Leverkusen

Das 1:3 gegen Leverkusen soll Borussia dabei helfen, weiter zu wachsen, zumindest ist das der Wunsch von Marco Rose. Drei grundsätzliche Lehren dürften er und sein Team für das Spiel bei Werder Bremen ziehen.

Marco Rose gehört zu den ehrgeizigsten Trainern der Bundesliga. Er hasst es, Spiele zu verlieren. Aber wenn es passiert, fordert er, dass seine Spieler etwas aus diesen Negativ-Erlebnissen lernen. So soll es auch nach dem 1:3 gegen Leverkusen sein. „Wir haben ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten verloren. Im Optimalfall löst dieses Ergebnis aus, dass wir die Antennen noch mehr ausfahren, noch aufmerksamer und selbstkritischer sind, welche Schritte nötig sind, um solche Spiele zu gewinnen“, sagte Rose. Doch welche Lehren muss Borussia aus der Niederlage gegen Leverkusen ziehen?

Volle Konzentration Wenn Gladbach nur ein Prozent weniger auf den Platz bringt, rächt sich das meistens. Bayer bestrafte das schlampige Zuspiel von Ramy Bensebaini auf Tobias Strobl sofort. Zumindest in gefährlichen Regionen dürfen diese Fehler nicht passieren.

Sofort Vollgas In Frankfurt stand es nach sieben Minuten 2:0, gegen Bayer 0:1. Gerade bei Geisterspielen ist es ohne die Unterstützung der Fans wichtig, früh Erfolgserlebnisse zu haben. Borussia muss in Bremen gleich auf die Führung spielen. „Das wäre ein Ansatz für jedes Spiel, ich würde immer gerne nach sieben Minuten 2:0 führen. Es ist immer wichtig, gut in eine Partie zu kommen und dafür muss man bereit sein“, sagte Rose. Er selbst wird alles daran setzen, seine Spieler in diese Bereitschaft zu versetzen.

Stärke zeigen Werder ist nach dem 1:0 in Freiburg angestachelt, Gladbach nach der Bayer-Pleite unter Druck. Davon darf sich Roses Team nicht beeindrucken lassen wie vom Druck der Leverkusener und muss zeigen, dass es die klar bessere Mannschaft ist. Auch wenn der Trainer herausstellt, dass Werder kein typischer Bundesliga-Vorletzter ist. „Das ist grundsätzlich eine gute Mannschaft, die aber eine nicht einfache Saison-Geschichte hat. Man merkt anhand der Äußerungen, dass der Sieg in Freiburg unheimlich wichtig war und sie werden alles daran setzen, ihre Ziele zu erreichen, da hat jedes Spiel jetzt eine enorme Wichtigkeit“, sagte Rose. „Sie werden versuchen, den Rückenwind mitzunehmen. In Freiburg haben sie sehr viel investiert und sie sind ja schlau, deswegen werden sie morgen um ihr Leben laufen und fußballerisch ist das ohnehin eine gute Bundesliga-Mannschaft.“