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Borussia Mönchengladbach: Marco Rose adelt Real-Trainer Zinédine Zidane

Borussia-Trainer Rose über Zidane : „Habe allergrößten Respekt vor seinem Lebenswerk“

Während bei Real Madrid einige Weltstars auf dem Platz stehen, sitzt eine Legende auf der Trainerbank: Zinédine Zidane, über den Borussias Cheftrainer Marco Rose in höchsten Tönen spricht.

Es gibt diese Spiele und Begegnungen im Fußball, die man im Vorfeld nicht kleinreden kann. So versuchte Marco Rose auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Real Madrid am Dienstag (21 Uhr/Sky) auch erst gar nicht, der Partie gegen die „Königlichen“ ihren Glanz zu nehmen.

Mit Zinédine Zidane trifft Rose auf einen Trainer-Kollegen, über den er mit voller Bewunderung spricht: „Er ist für mich einer der besten Fußballer aller Zeiten. Mit welcher Finesse er damals gespielt hat, wie er als Führungsspieler aufgetreten ist - mich freut es, dass auch er den Weg als Trainer gefunden hat. Jetzt werde ich ihn sehen und werde mich freuen. Es ist auch für mich, das muss ich ehrlich sagen, eine große Ehre, auf so einen Trainer und Menschen zu treffen. Ich habe allergrößten Respekt vor seinem Lebenswerk“, sagte Rose.

Rose wäre aber nicht Rose, wenn er die Partie, in der die Gladbacher trotz des 2:2 bei Inter Mailand in der vergangenen Woche klarer Außenseiter sind, mit dem Maximum an Ehrgeiz angehen würde. „Real Madrid hat Weltklasse-Fußballer in seinen Reihen. Aber an bestimmten Tagen sind die Jungs auch nur Menschen, die Fehler machen. Die Fehler müssen wir provozieren und ausnutzen. Wir wollen Real so bespielen und bekämpfen, dass wir tatsächlich für eine Überraschung sorgen können“, sagte Rose.

Neben ihm nahm auch Abwehrchef Matthias Ginter an der Pressekonferenz teil. Mit Borussia Dortmund schaffe er es 2017 bis ins Viertelfinale der Champions League. Ginter weiß also, worauf es in diesem Wettbewerb besonders ankommt. „Als Underdog ist es wichtig, dass wir die Basics auf den Platz bekommen: gut ins Spiel kommen, gut in die Zweikämpfe, auch eigenen Ballbesitz kreieren. Dann kann sich das Spiel in eine Richtung entwickeln, in der wir Zeichen setzen können. Natürlich wissen wir auch, dass Real Madrid nicht den besten Tag haben sollte“, sagte Ginter, der es in der Defensive vor allem mit Karim Bezema zu tun bekommen könnte.

„Über ihn braucht man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Ich glaube, dass er ein Top-Stürmer ist. Er hat schon viele, viele Jahre auf Top-Niveau gespielt. Wenn es im Sechzehner um die Wurst geht, ist er auf einmal da. Das ist schwierig zu verteidigen, aber ich glaube, dass wir das als Mannschaft hinbekommen“, sagte Ginter.

Personell wird die Situation bei den Borussen immer entspannter. Rose stellte Valentino Lazaro und Laszlo Bénes, die mittlerweile wieder im Mannschaftstraining sind, ein Kader-Comeback in Aussicht. Denn in der Champions League dürfen 23 Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen. „Auch wenn Valentino erst zwei- oder dreimal mit der Mannschaft trainiert hat, könnte er dazugehören“, sagte Rose. Eine Kader-Garantie bekam Rocco Reitz, der gegen Mainz 05 sein Profi-Debüt gefeiert hatte.