Borussia Mönchengladbach: Marcel Benger ist ein Erfolgsgarant für die U23

Stammspieler in Borussias Zweitvertretung : Dauerbrenner Benger ist ein Erfolgsgarant für die U23

Marcel Benger ist Stammspieler in der U23 Borussia Mönchengladbachs. Seine positive Entwicklung hilft dem Team von Trainer Arie van Lent. Damit hat sich der 21-Jährige auch für andere Vereine interessant gemacht.

Er ist die Konstante in der bisher ziemlich erfolgreichen Saison von Borussias U23 in der Regionalliga. In allen 16 bisherigen Spielen, auch beim nachträglich aberkannten Sieg gegen Wattenscheid 09, das danach sein Team zurückzog, stand Marcel Benger für Borussia auf dem Platz. Dabei ist der 21-Jährige im Team von Trainer Arie van Lent längst mehr als ein „Staubsauger“ vor der Abwehr.

„Mit seiner Passschärfe, seiner Zweikampfstärke und Handlungsschnelligkeit ist er inzwischen ein ganz wichtiger Spieler für uns geworden“, betont auch van Lent. „Mit seiner Spielintelligenz ist er auch für unsere Spielauslösung ganz wichtig, und das geht soweit, dass er sofort Platz für andere Spieler macht, wenn er spürt, dass er zugestellt werden soll. Dann übernehmen das andere Jungs“, fügt van Lent an. 15 Mal stand er in der Startelf, 14 Mal spielte er durch. So bringt er es auf 1378 Spielminuten, da kommt kein anderer Borusse heran.

In der Tat ist Bengers Präsenz sicher einer der Garanten dafür, dass die Borussen mit bisher 25 Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz stehen. Auch hat er – unter den vielen inzwischen noch jüngeren Spielern fast einer der Routiniers – seine Fehlerquote im Spiel enorm minimiert. „Er sieht auf dem Feld auch einfach viel, findet oft gute Lösungen“, erklärt van Lent diesen Umstand mit dem Auge des Trainers. Hinzu kommt Benger als „Waffe“ bei Standardsituationen. Schon drei Freistöße brachte er im Tor unter, etwas verwegen könnte man vielleicht sogar sagen, dass er der vielleicht beste Freistoßschütze im Verein ist, der auch vor 30 Metern Schussdistanz nicht zurückschreckt.

„Insgesamt ist es sicher so, dass für seine Zukunft ja auch Entscheidungen anstehen, und es gibt sicherlich schon ein paar interessante Vereine, die ihn auf dem Schirm haben werden“, sagt sein Trainer. Immerhin einmal lief er für für Borussia in der Bundesliga auf, für drei Minuten in der Saison 2017/18 im Heimspiel gegen den Hamburger SV. „Da ist dann für ihn leider nichts mehr nachgekommen“, sagt van Lent. Zulegen könne der defensive Mittelfeld-Mann aber noch im Bereich der Aggressivität. „Da hat er sicher schon etwas getan, aber da ist für mich noch Luft nach oben.“

Alternativen auf dieser Position hätte van Lent schon, aber dafür müsste er Spieler von ihren aktuellen Positionen verschieben, wie etwa Markus Pazurek oder Aaron Herzog. Doch dafür gibt es aktuell wirklich keinen nachvollziehbaren Grund. So spricht viel dafür, dass am heutigen Samstag (14 Uhr) im Grenzlandstadion gegen Aufsteiger VfB Homberg für Benger der nächste Einsatz anstehen wird. Homberg hat im Abstiegskampf zuletzt mit einem Sieg gegen den Spitzenreiter SC Verl auf sich aufmerksam gemacht. „Wenn sie schon gegen ein Top-Team gewinnen müssen, dann lieber gegen Verl als bei uns“, erklärt der Coach mit einem Schmunzeln. Verzichten muss er neben dem weiterhin verletzten Thomas Kraus auch auf Jacob Italiano, Conor Noß und Kaan Kurt, die mit den Junioren-Nationalteams unterwegs sind.

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