Borussia Mönchengladbach: Mamadou Doucouré nähert sich seinem ersten Profi-Einsatz

Schluss mit Patienten-Dasein : Doucouré nähert sich erstem Profi-Einsatz bei Borussia an

In Istanbul und gegen Augsburg stand Mamadou Doucouré erstmals seit seinem Wechsel zu Borussia vor über drei Jahren im Profi-Kader. Der Franzose arbeitet sich mit Einsätzen bei der U23 in Richtung seiner Premiere bei der ersten Mannschaft.

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis bei Borussia etwas passiert, mit dem einige schon nicht mehr gerechnet hatten. Doch Mamadou Doucouré, der 2016 von Paris St. Germain nach Gladbach kam, könnte in den nächsten Wochen nach über drei Jahren sein Profi-Debüt beim Bundesliga-Tabellenführer feiern.

Das größte Problem des Franzosen ist nun nämlich offenbar ad acta gelegt – seine Verletzungsanfälligkeit. Doucouré war bis zum vergangenen Frühling dauerhaft verletzt, zog sich mehrere Muskelbündelrisse im hinteren Oberschenkel zu. Max Eberl erklärte ihn nun aber offiziell für gesund. „Die Leidenszeit von Mamadou war sehr lange – und ich sage bewusst: war“, sagte Borussias Sportdirektor in einem vereinseigenen Interview. „Denn seit der Sommervorbereitung ist er komplett mit dabei, seit drei Monaten ist er beschwerdefrei und hat es entsprechend zuletzt in Istanbul und gegen Augsburg in den Kader geschafft. Das freut uns alle sehr, denn Mamadou ist ein großartiger Mensch und sehr guter Fußballer.“

Das will Doucouré möglichst bald zeigen. Derzeit nähert sich der vielseitige Verteidiger bei Auftritten in der U23 der Spielfitness und -härte an, die er braucht, um bei den Profis aufgestellt zu werden. Am Samstag soll der 21-Jährige beim Auswärtsspiel bei Sportfreunde Lotte 60 Minuten lang zum Einsatz kommen. „Er wird zum ersten Mal so lange spielen. Und dann können wir ihn irgendwann als echte Alternative sehen“, sagt Rose.

Bei seinen ersten Kader-Nominierungen war Doucouré das offenbar also noch nicht. „Wir kennen alle seine Historie. Jetzt wollen wir ihn Stück für Stück aufbauen und an diese 90 Minuten heranführen. Er muss sich konstant gut fühlen und gesund sein. Das haben wir im Moment gut im Griff. Er zeigt sich im Training, ist fit. Das sind alles Voraussetzungen“, sagt Rose.

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