Borussia Mönchengladbach: Mamadou Doucouré bricht Training ab

Kramer meldet sich zurück: Borussias Doucouré bricht Training ab

Das erste Training der Woche bei Borussia Mönchengladbach gleicht meist einer Visite: Wer ist wieder da? Wer fehlt? Wie weit sind die Rekonvaleszenten?

Gute Nachrichten gab es von Christoph Kramer, der elf Tage nach seiner im Spiel gegen den FC Bayern erlittenen Schädelprellung wieder einstieg. Einem Einsatz am Samstag gegen den FC Schalke dürfte nichts im Weg stehen. Gut für Borussia: Seit Ende September hat sie mit dem 26-Jährigen kein Spiel verloren. Dagegen fehlte Tony Jantschke, der am Sonntag beim VfL Wolfsburg nach einem Zusammenprall mit Sehproblemen ausgewechselt worden war. Ebenfalls nicht dabei war Fabian Johnson, der an Rückenproblemen leidet.

Nur eine Woche nach seinem Muskelfaserriss im Gesäßbereich zeigte sich Patrick Herrmann wieder draußen auf dem Platz und absolvierte eine Einheit mit Jonas Hofmann (Innenband-Teilriss) und Rehacoach Andy Bluhm. 14 Tage vor dem letzten Pflichtspiel ist eine Rückkehr noch im Jahr 2017 zumindest bei Herrmann also nicht ausgeschlossen. Unnötiges Risiko dürfte Borussia aber sicherlich nicht eingehen.

Einen Schreckmoment gab es, als Mamadou Doucouré das Training abbrach und sich an den Oberschenkel fasste. Der Franzose ist anderthalb Jahre nach seinem schweren Muskelbündelriss in der vierten Woche in Folge dabei. Seiner vorzeitiger Feierabend soll eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein.

(jaso)