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Borussia Mönchengladbach: Mai soll für Marcus Thuram Wonnemonat werden

Borussias Franzose in Topform : Für Thuram soll auch der Mai ein Wonnemonat werden

Marcus Thuram war im April hochproduktiv. Nun hat er noch drei Spiele Zeit, auch in seiner zweiten Saison auf eine zweistellige Torbilanz in der Liga zu kommen. Das würde Borussia im Europa-Rennen sehr helfen.

Marcus Thuram trägt sein Motto für den Rest der Saison auf dem Rücken. Die 10, seine Nummer. Zehn Tore schoss er passend dazu in seiner ersten Bundesliga-Saison. Auch in seiner zweiten ist der Franzose auf dem Weg, zweistellig zu werden. Beim 5:0 gegen Arminia Bielefeld schoss er sein siebtes Tor, drei fehlen noch, um sich zu wiederholen.

Mit diesem Treffer setzte er seinen aktuellen Lauf fort. Er hat mit viel Produktivität dazu beigetragen, dass die Gladbacher in den vergangenen sechs Spielen 13 Punkte holten, in den vergangenen fünf Spielen war er an sieben von 15 Toren beteiligt. Gegen Freiburg schoss er im Alleingang den 2:1-Sieg heraus, in Berlin und Hoffenheim bereitete er jeweils beide Gladbacher Tore vor und traf nun eben auch gegen Bielefeld.

„Ich glaube, dass Tikus jetzt wieder dorthin kommt, wo wir ihn sehen und erwarten“, sagte Trainer Marco Rose nach Thurams Doppelpack gegen Freiburg Anfang April und wähnte seinen Offensivmann „auf einem guten Weg“. Rose lag richtig, Thuram hat danach seinen Trend eindeutig bestätigt.

Der April war also ein Wonnemonat für ihn, das brachte ihm die Nominierung zum „Spieler des Monats“ ein. Christian Günter, Roland Sallai (beide SC Freiburg), Erling Haaland (Borussia Dortmund) und Wout Weghorst (VfL Wolfsburg) standen ebenfalls zur Wahl, Haaland machte das Rennen. Vergangene Saison gab es im April keinen Fußball wegen der Pandemie, da war Thuram im Mai hochproduktiv, in vier Spielen schoss er vier Tore. Dann kam im Juni die Sprunggelenksverletzung, die ihn die letzten drei Spiele kostete.

In der Hinrunde dieser Saison fehlte er ebenfalls bei den letzten drei Partien und auch schon zuvor gegen Bielefeld. Da saß er die Rotsperre ab, die ihm die Spuckattacke gegen 1899 Hoffenheim beschert hatte. Die Verletzung zu Beginn der Saison, der Aussetzer im Dezember – das machte seine zweite Saison kompliziert für Thuram.

Doch nun ist er dabei, sie zu einem guten Ende zu bringen. Am Samstag bei den Bayern (18.30 Uhr/Sky) will Thuram seinen Lauf fortsetzen und auch den Mai zu einem Wonnemonat machen. Dass er Topspiele kann, hat er in dieser Saison schon nachgewiesen. Zum Beispiel beim 2:2 gegen Real Madrid, als er beide Tore schoss. Oder beim 4:2 gegen Borussia Dortmund, als er die Partie vorzeitig entschied.

Nun geht es um seine zweite Zehn als Borusse. Die würde Gladbach definitiv auch in der Europa-Frage helfen, zumal nun wegen des DFB-Pokal-Endspiels zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund klar ist, dass Rang sieben auf die internationale Bühne führen würde. Motto: Thurams Zehn für Europa.