Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl und Jonas Hofmann nähern sich ihrem Comeback

Steigerung im Training : Stindl und Hofmann nähern sich ihrem Comeback an

Zwei Langzeitverletzte offenbarten am Dienstag große Fortschritte: Lars Stindl absolvierte Teile des Mannschaftstraining, Jonas Hofmann übte mit dem Ball und machte Tempoläufe.

Am 13. April hatte sich Lars Stindl in der Anfangsphase des Spiels in Hannover (1:0) das Schienbein gebrochen. Etwas mehr als fünf Monate später absolvierte der Kapitän der Borussen am Dienstag sein erstes Mannschaftstraining seit diesem Vorfall. Er lief sich mit seinen Kollegen warm und machte das Kreis­spiel mit. Als es an die intensiveren Übungen ging, zog sich Stindl jedoch zurück und machte individuelle Dribbling- und Schussübungen. „Es hat sich richtig gut angefühlt, nach dieser langen Zeit wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen“, sagte der 31-Jährige hinterher.

Einen festen Zeitplan, wie es nun weitergehen soll, gibt es nicht. Stindl muss in erster Linie auf seinen Körper achten, wie sehr er auf die Belastung reagiert. „Aber ich hoffe schon, dass ich relativ bald wieder komplett mit der Mannschaft trainieren kann und ich bis zur Winterpause auch noch einige Spiele machen werde“, sagte Stindl. „Wir gehen da vernünftig vor, aber ich habe schon auch ehrgeizige Ziele, bald wieder auf dem Platz zu stehen.“

Die gleiche Hoffnung hat auch Jonas Hofmann, der am Dienstag zunächst auf einem Nebenplatz individuelle Übungen mit dem Ball machte und anschließend sogar Tempoläufe auf dem Haupttrainingsfeld. „Es geht in kleinen Schritten voran, wir sind gerade im Übergang zu den seitlichen Bewegungen, weil die noch ein wenig Probleme bereiten“, sagte Hofmann, der sich beim Pokalspiel in Sandhausen (1:0) einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen hatte. „Es war mal angedacht, dass ich gegen Ende Oktober wieder vollständig dabei bin, und ich denke, dass das noch immer realistisch ist.“

Stindl und Hofmann erwecken beide den Eindruck, als könnten sie in absehbarer Zeit wieder Alternativen für Gladbachs Trainer Marco Rose sein, beide betonen aber auch, sich dabei nicht unter Druck zu setzen und sich die nötige Zeit zu nehmen. Jetzt schon wieder dabei ist Oscar Wendt, der in Köln aufgrund eines Infekts fehlte. Breel Embolo absolvierte am Dienstag nur ein leichtes Lauftraining, betonte aber, dass er nicht verletzt sei. Gar nicht dabei war Fabian Johnson.

Mehr von RP ONLINE