Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl könnte Raffael aus der Startelf verdrängen

Borussia-Trainer Hecking hat viele Optionen: Stindl könnte Raffael aus der Startelf verdrängen

Am Samstag (15.30 Uhr) kämpft Borussia bei Werder Bremen um Punkte. Besonders im Mittelfeld bieten sich Trainer Dieter Hecking zahlreiche Optionen. Im Sturmzentrum könnte Stindl anstelle von Raffael spielen.

Die Borussen sind nach Bremen gefahren, um Platz zwei zu verteidigen. Dass sie im Weserstadion ihr Ding machen wollen, darf man voraussetzen, „wir vertrauen der Art und Weise wie wir spielen hundertprozentig“, versicherte Linksverteidiger Oscar Wendt im Gespräch mit unserer Redaktion.

Ein entscheidender Faktor im neuen 4-3-3-System sind die beiden Achter, die das Signal geben, wann der Gegner attackiert wird oder eben nicht.

Trainer Dieter Hecking hat diverse Optionen unterschiedlicher Ausprägung. Seine Erstbesetzung sind Jonas Hofmann und Florian Neuhaus. Denis Zakaria ist die etwas defensivere Version. Mit der gab es aber zuletzt beim 1:3 in Freiburg nach der Pause zu wenig Druck nach vorn. Weswegen das Duo Hofmann/Neuhaus die Variante in Bremen sein könnte, zumal beide beim 3:0 gegen Düsseldorf effektiv waren: Neuhaus legte Hofmann das 2:0 auf.

Doch es gibt noch ein Denkoption: Kapitän Lars Stindl, gegen Fortuna nur Ersatz, am Ende aber als Achter eingesetzt, könnte den Job an der Seite von Hofmann in Bremen auch von Beginn an machen. Dann müsste Hecking nicht, wie ganz vorn, zwischen Stindl und Raffael wählen (Alassane Plea und Thorgan Hazard dürften gesetzt sein), sondern könnte beide auf den Platz bringen. Aber: „Die Statik muss sich stimmen“, sagte Hecking. Spannend wäre es, aber kommt es schon für Bremen infrage? Wenn (noch) nicht, dürfte Stindl anstelle Raffaels im Sturmzentrum spielen.

(kk)
Mehr von RP ONLINE