Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl ist nach Sieg gegen FC Schalke 04 stolz auf sein Team

Stindl stolz auf seine Erfolgs-Borussen: „Riesig, wie wir das brutale Auftaktprogramm gemeistert haben“

Nach den Erfolgen in Leverkusen und gegen Augsburg besiegt Borussia auch Schalke auswärts mit 2:0. Nach der Niederlage der Bayern eroberten die Gladbacher Platz zwei. Lars Stindl sprach nach dem Spiel über die starke Serie und die Tabellensituation.

Borussias perfekter Saisonstart hält weiter an. Auf Schalke gewannen die Gladbacher auch ihr drittes Spiel der Rückrunde, bleiben dazu im Jahr 2019 ohne Gegentor. Kein Wunder, dass der Kapitän stolz auf seine Mannschaft ist.

Lars Stindl über …

… den 2:0-Sieg auf Schalke: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel hingelegt, waren sehr geduldig und haben unser Spiel durchgezogen. Wir haben immer weiter gearbeitet, das hat uns in den letzten Wochen schon so stark gemacht. Heute brauchten wir beides, eine gute Defensive und ein gutes Positionsspiel, das hat beides funktioniert. Es wurde etwas zäh, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben, aber hinten raus wurden wir noch belohnt und ich denke, das ist auch verdient gewesen.“

… die Ausrutscher vom BVB (1:1 in Frankfurt) und den Bayern (1:3 in Leverkusen): „Bei unserem Essen vor dem Spiel lief Bundesliga und auf der Hinfahrt verfolgt man das natürlich auch. Die momentane Tabellensituation ist ein schöner Nebeneffekt, da freuen wir uns drüber, aber das hat keine Rolle auf unser Spiel genommen. Wir wissen, dass wir den Abstand nach unten vergrößert haben, das ist schön. Aber nach wie vor raubt es nur Energie, sich mit Dingen zu beschäftigen, die im Sommer passieren könnten. Es ist eine riesige Sache, auf Schalke zu gewinnen und das dürfen wir genießen.“

… die Champions League: „Wir schließen nicht kategorisch aus, dieses Wort in den Mund zu nehmen. Viele von uns waren schon mal da. Wir hatten alle schon schöne Momente in unserem Fußballerleben, da gehört auch das dazu. Aber sich da jetzt einen Kopf machen, bringt nichts. Wir fahren gut damit, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren – und das war jetzt Schalke und wird jetzt Hertha BSC.

… den perfekten Rückrundenstart: „Wir wussten um unser brutales Auftaktprogramm mit den Spielen in Leverkusen, auf Schalke und gegen unangenehme Augsburger. Das so gemeistert zu haben, ist eine riesige Sache, das waren sehr schwierige Spiele. Es ist in der Bundesliga nicht mehr so, dass man irgendwo hinfährt und locker die drei Punkte holt. Man muss immer ans Limit gehen und das gelingt uns momentan ganz gut.“

… die Balance zwischen Offensive und Defensive: „Die Stabilität in der Mannschaft spricht sehr für uns. Wir haben in Leverkusen sehr gut verteidigen müssen, gegen Augsburg haben wir im letzten Drittel gegen einen tiefstehenden Gegner Lösungen finden müssen. Auf Schalke haben wir einen Mix daraus haben müssen. Unsere Defensive hat wieder die Null gehalten, das ist einfach top, wie die alles wegverteidigen und wenig zulassen. Und vorne hatten wir auch einige gute Situationen.“

… das Tor zum 2:0: „Vor dem Treffer hatten wir eine Menge Ballkontakte. Wir hatten das Gefühl, dass wir jetzt nichts mehr zulassen so kurz vor dem Ende. Da hat man gemerkt, wie hoch die Konzentration bei uns war, und dass wir auch so spät im Spiel noch die Kraft dazu hatten. Und es hat sich ja ausgezahlt.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Lars Stindl

(sho)
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