Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl ist Letzter bei den Usern

Borussia-Notencheck : Stindl zum ersten Mal ganz hinten

Bei Lars Stindl lief es bereits vor der Winterpause nicht rund. Auch in den zwei Spielen danach blieb Borussias Kapitän unter seinem gewohnten Niveau. Im Notencheck hat das für ein Novum gesorgt.

Mit einer glatten 4 hatten wir Stindl die zweitschwächste Note beim 2:0-Sieg gegen den FC Augsburg gegeben, die User gaben ihm sogar die schwächste. Mit einer 3,59 (4+) schnitt der Angreifer zwar besser ab als bei uns und landete nur knapp hinter Patrick Herrmanns 3,56 (ebenfalls 4+, in unserer Einzelkritik 4-), aber es ist eben auffällig, dass Stindl sich derzeit selbst ein wenig hinterherläuft. Seit 715 Bundesligaminuten und sieben kompletten Spielen wartet er auf ein Tor - in seiner Gladbacher Zeit ebenfalls ein Novum.

Insgesamt war das Muster typisch: Wenn die User im Schnitt besser bewerten als wir, dann nach einem Sieg. Mit 2,91 im Vergleich zu unserer 2,97 fiel der Unterschied aber gering aus. Während wir uns in einem Notenspektrum von 2 (Matthias Ginter und Michael Cuisance) bis 4- (Herrmann) bewegten, deckten die User nur die Noten 2- bis 4+ ab. Cuisance (2,17) setzte sich als "Spieler des Spiels" knapp vor Ginter (2,24) durch. Dritter wurde Thorgan Hazard (2,63), für den es von einer 2- auf eine 3+ herunterging.

Auf dem vierten Platz wiederholte sich ein Schema, das wir bereits nach dem Derby angesprochen hatten: Denis Zakaria erhielt von den Usern eine 3+, während er bei uns mit einer 4+ der drittschwächste Borusse war. Der Schweizer bleibt "Everybody's Darling". In der Einzelkritik schrieben wir: "Defensiv war es ein Auf und Ab bei Zakaria - mal hatte er erfolgreich seine langen Beine dazwischen, mal kam er zu spät wie bei Gouweleeuws Kopfball oder stellte sich ungestüm an. Selbst wenn Cuisance sein Nebenmann ist, kann er sich nach vorne noch mehr trauen."

Sechs Borussen erhielten von den Usern eine 3+ oder 3, das untermauert ganz gut, in welchem Bereich die Leistung gegen Augsburg einzuordnen war: befriedigend. Jannik Vestergaard und Yann Sommer, zwei Enttäuschungen des Derbys, zeigten sich mit einer 3+ deutlich verbessert. Für Nico Elvedi, der mit sieben die meisten klärenden Aktionen hatte, ging es bei den Usern hoch von einer 3- auf eine 3. Andersherum war es bei Raffael, der statt einer 3+ eine 3 bekam.

Die Lücke zu den schwächsten drei Borussen gegen Augsburg - neben Stindl und Herrmann zählte Oscar Wendt dazu - war dann schon recht groß. Immerhin herrschte bei Wendt (3-) ausnahmsweise Einigkeit.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Borussia - Augsburg: Einzelkritik

(jaso)
Mehr von RP ONLINE