Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl hat Spiel gegen Brasilien genossen

Borussias Nationalspieler: Für Stindl war das Brasilien-Spiel etwas Besonderes

Lars Stindl hat seinen Kurzeinsatz beim DFB-Team gegen Brasilien trotz der 0:1-Niederlage genossen und ist nun tatendurstig für die letzten Wochen der Bundesliga. Zunächst verdingte sich Borussias Kapitän aber als Losfee für den hochkarätig besetzten Santander-Cup.

"In Berlin gegen Brasilien zu spielen, das ist schon etwas Besonderes für mich gewesen. Aber ab jetzt liegt der Fokus auf der Bundesliga und dem Spiel in Mainz am Sonntag. Es ist noch viel möglich, weil es sehr eng ist in der Liga", sagte Stindl im Gespräch mit unserer Redaktion am Rande er Auslosung des U13-Santander-Cup (7./8. April im Borussia-Park). Das Thema Europa hat er noch nicht abgeschrieben.

Bei der achten Auflage des Santander-Cup bekommen es die jungen Borussen, mit deren Kapitän Konstantin Gerhardt Stindl die Auslosung vornahm, unter anderem mit dem Nachwuchs des FC Barcelona und von Juventus Turin zu tun. "Natürlich verbindet man mit diesen Namen tolle Erinnerungen, wir haben schließlich haben wir gegen diese Klubs ja vor nicht allzu langer Zeit gespielt", sagte Stindl. Borussia hat in der vergangenen Saison gegen beide Klubs in der Champions League gespielt.

  • Neue Optionen für die Borussia : Überraschungen mit und ohne Ansage
  • Fohlenfutter-Podcast : Borussias Belohnungs-Tag in Bremen

Stindl und Gerhardt harmonisierten prächtig. "Barca und Juve hätte ich gern als Gegner", sagte der U13-Spieler vor der Auslosung. Als die Kapitäne schließlich beide Teams in der Gladbacher Gruppe gelost hatten, war der junge Mann sichtlich erfreut. "Klasse, da freue ich mich, auch wenn es sehr schwere Spiele werden", sagte er. "Für die Jungs wird es eine tolle Erfahrung, solche Spiele zu machen", vermutet Stindl und kündigte an, am zweiten Turniertag mit dem einen oder anderen Kollegen aus dem Bundesliga-Team beim Santander-Cup vorbeizuschauen.

Neben den Borussen darf sich auch der Nachwuchs des FC Wegberg-Beeck, der es als Qualifikant zum Santerder-Cup geschafft hat, auf Spiele gegen Barcelona und Juventus Turin freuen. Zudem sind in der Gruppe 2 der FC Basel und der FC Kopenhagen dabei. In Gruppe eins gibt es ein britisches und ein rheinisches Duell, denn Debütant Celtic Glasgow, der FC Liverpool, der 1. FC Köln und Bayer Leverkusen gehören zu den dort versammelten Teams, hinzu kommen der belgische Klub KRC Genk und der PSV Eindhoven aus den Niederlanden. "Für unsere Spieler ist es wichtig, sich schnell auf höchstem Niveau zurechtzufinden. Darum ist es gut, sich mit den Besten zu messen", sagte Borussias Nachwuchsdirektor Roland Virkus.

(kk)