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Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl fehlt nicht nur gegen Frankfurt

Borussias Kapitän Stindl fällt aus : Rose muss gegen Frankfurt auf den Großteil seiner Achse verzichten

Marco Rose werden am Samstag nicht nur Yann Sommer und Christoph Kramer nicht zur Verfügung stehen. Auch Kapitän Lars Stindl fällt aus – und das nicht nur gegen Eintracht Frankfurt.

Auf ihre zentrale Achse konnte sich Borussia in dieser Saison stets verlassen. Torwart Yann Sommer, Innenverteidiger Matthias Ginter, Sechser Christoph Kramer und Offensivmann Lars Stindl sind nicht nur Stammspieler, sondern auch unumstrittene Leistungsträger. Doch am Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) wird Trainer Marco Rose gleich auf drei Viertel seiner bewährten Achse verzichten müssen.

Während Sommer (Rote Karte in Berlin) und Christoph Kramer (fünfte Gelbe) Sperren absitzen müssen, wird Kapitän Stindl verletzungsbedingt fehlen. Und das, so verriet Rose auf der Pressekonferenz zum Frankfurt-Spiel, nicht nur am Wochenende, sondern auch in der darauffolgenden Englischen Woche – mindestes. „Er hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen, das dauert eben seine Zeit“, sagte Rose.

In Stindl muss Borussia damit auf ihren besten Torjäger in der laufenden Saison verzichten. Der Routinier erzielte bereits zwölf Saisontore – das ist schon jetzt persönlicher Rekord. Doch der 32-Jährige hat nicht nur wegen seiner Tore einen immensen Wert für das Team, er geht auch voran, wenn es mal nicht so läuft. Sehr gut zu sehen war das im Hinspiel in Frankfurt als Stindl alle drei Gladbacher Tore schoss und in den Schlussminuten noch das 3:3 nach 1:3-Rückstand sicherte.

Gladbachs Trainer hatte indes für das Rückspiel auch gute Nachrichten zur Personallage. Denn Nico Elvedi (nach Wadenproblemen) und Jonas Hofmann (nach positivem Corona-Befund) sind im Verlauf der Woche wieder voll ins Training eingestiegen. Sie sind für das Spiel gegen die Eintracht eine Option. Zu wie viel es bei ihnen schon wieder reicht, muss jedoch noch abgewartet werden.

Dagegen ist für Rose klar, was auf die Gladbacher am Samstag zukommen wird. „Die Eintracht steht für einen sehr aggressiven, intensiven Fußball. Wir werden mit Ball wenig Zeit haben und schnelle und gute Entscheidungen treffen müssen“, sagte Rose und fügte hinzu: „Sie versuchen, schnell vor das gegnerische Tor zu kommen, und haben starke Stürmer und Kombinationsspieler. Da ist viel fußballerische Qualität und eine Menge Wucht. Es wartet eine sehr schwierige Aufgabe auf uns."

Rose wird sich die verbleibende Zeit bis zum Samstagnachmittag mit der Frage beschäftigen, wie der Frankfurter Wucht und Offensivpower erfolgreich beizukommen ist – auch ohne den Großteil seiner zentralen Achse.