Borussia Mönchengladbach: "L’Équipe" nennt Gladbachs Trainer „Dicker“ Hecking

Fauxpas einer französischen Sportzeitung : L’Équipe nennt Gladbachs Trainer „Dicker“ Hecking

Gladbachs Trainer Hecking heißt Dieter. Das ist bekannt. Ja? In Frankreich offenbar noch nicht. Denn in einem Interview mit Stürmer Alassane Plea verlieh die Sportzeitung „L’Équipe“ dem Coach aus Versehen einen wenig schmeichelnden Vornamen.

Alassane Plea ist derzeit in aller Munde. In Gladbach schlug der Rekordeinkauf vollends ein, rangiert mit acht Toren nach elf Spielen auf Platz zwei der Torjägerliste. Die Bundesliga hat also längst Notiz vom 25-Jährigen genommen. Und auch in seiner Heimat rückt der Name des Angreifers immer mehr in den Fokus. Und spätestens, seitdem der 23-Millionen-Euro-Mann am Dienstag gegen Uruguay (1:0) seine ersten Minuten in Frankreichs Nationalteam absolvieren durfte, dürften die Medien im Nachbarland noch öfter auf die Borussia vom Niederrhein blicken. Das führt zuweilen auch zu einem Schmunzler.

So veröffentlichte die französische Sportzeitung „L’Équipe“ im Vorfeld des Länderspiels ein Interview mit Plea. Und natürlich gab es auch Fragen zu Borussia, wie auch zu Trainer Dieter Hecking. Wobei einen „Dieter“ Hecking gab es in dem Interview nicht. Denn in der Frage, in der Gladbachs Coach namentlich auftaucht, heißt es übersetzt etwa: „Seit dem Spiel bei Bayern München (6. Oktober, 3:0) hat Ihr Trainer Dicker Hecking Sie wieder auf den linken Flügel gestellt, nachdem Sie zuvor im Sturmzentrum aufgestellt worden waren. Finden Sie das gut?“.

Ob das Fundstück aus der „L’Équipe“ Dieter Hecking inzwischen zugespielt wurde, ist nicht bekannt.

(klü)
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