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Borussia Mönchengladbach: Keine Abnehmer für Lang, Villalba und Bennetts

Wechsel bis 5. Oktober möglich : Transfer-Endspurt für Gladbachs aussichtsloses Trio

Michael Lang, Julio Villalba und Keanan Bennetts sollen Borussia noch verlassen. bevor am 5. Oktober das Transferfenster schließt. Gelingt das nicht, dürfen sie immerhin bei den Profis bleiben.

Michael Lang war zuletzt gar nicht so weit entfernt von einem Einsatz in der Bundesliga. Weil Jordan Beyer zunächst verletzt und dann positiv auf das Coronavirus getestet wurde, war der Schweizer sowohl in Dortmund (0:3) als auch gegen Union Berlin (1:1) im Kader. Doch an der Tatsache, dass Lang den Klub verlassen darf, hat sich nichts geändert. Nur eben auch nicht, dass sich bislang in dieser Hinsicht nicht besonders viel getan hat und ein Transfer noch nicht in greifbarer Nähe ist.

Nur noch wenige Tage haben Borussia und Lang Zeit, um einen Abnehmer zu finden. Bis zum 5. Oktober ist das Transferfenster noch geöffnet. Schon in der vergangenen Saison waren die letzten Tage des Marktes die Möglichkeit für Lang, wenigstens für ein Jahr zu Werder Bremen zu wechseln. Oft kommt es vor, dass Klubs nach dem Saisonstart auf Baustellen stoßen und diese schnell noch ausbessern wollen.

Im Falle von Lang ist das zwar für alle Parteien nach aktuellem Stand wünschenswert, doch so, wie es bislang gelaufen ist in dieser Saison, ist die Situation für den Rechtsverteidiger gar nicht so schlimm. Anders sieht es dagegen bei den beiden anderen Spielern aus, die Borussia ebenfalls noch verlassen sollen.

Denn obwohl der Start überschattet war von Ausfällen in der Offensive, waren Keanan Bennetts und Julio Villalba keine Optionen. Villalba war verletzt, bei Bennetts reichte es nur für die U23. Max Eberl sagte zuletzt sogar, dass Einsätze bei ihnen und Lang „nahezu unvorstellbar“ seien. Daran änderte zumindest bei den beiden Stürmern auch das Gladbacher Verletzungspech nichts.

In den nächsten Tagen werden die Berater der Spieler intensiv versuchen, ihre Klienten bei anderen Klubs unterzubringen. Die gute Nachricht für sie: Borussia hat betont, die Spieler weiter bei den Profis trainieren zu lassen. Das ist nicht überall selbstverständlich.