Ex-Borusse im doppelten Glück Was macht eigentlich Julio Villalba?

Mönchengladbach · Der 23-Jährige Angreifer Julio Villalba, der Borussia Mönchengladbach im vergangenen Sommer verlassen hat, spielt mittlerweile in Ecuador, wo gerade wieder die Saison begonnen hat. Auch privat scheint es bei Villalba zu laufen.

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Foto: Dirk PŠffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Julio Villalba hat sein Glück gefunden. So wirkt es zumindest, wenn man das Leben des 23-Jährigen in den sozialen Netzwerken in den vergangenen Wochen aufmerksam verfolgt hat. Mitte Februar überraschte Villalba seine Freundin anlässlich des Valentinstages, führte sie zu einem Steg, an dem ein mit Blumen und Herz-Ballons geschmücktes Boot wartete, um mit den beiden eine Runde über den Pazifik zu düsen. All das wurde selbstverständlich ausführlich dokumentiert und im Anschluss daran in Form von Bildern und Videos auf Instagram veröffentlicht.

Nun ist Villalba den Fans von Borussia Mönchengladbach aber in erster Linie als Fußballer bekannt. Beruflich scheint es bei Villalba seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer zum ecuadorianischen Klub Guayaquil City FC ebenfalls zu passen. Mitte Januar hatte Ivan Mendoza, der Präsident des Klubs, bekanntgegeben, dass Villalba auch zur neuen Saison einer von vier Ausländern sein werde, die im Verein spielen dürfen. Wertschätzung, die dem Paraguayer, der seine Heimat mit 18 Jahren verließ, um bei Borussia durchzustarten, in den vergangenen Jahren gefehlt haben dürfte. Zu mehr als zwei Einsätzen reichte es bei Villalba, der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, während seiner fünf Jahre in Gladbach allerdings nicht.

Umso mehr dürfte der Angreifer zu schätzen wissen, dass er nun in Ecuador gebraucht wird. Nach einer rund sechswöchigen Vorbereitung hat die Saison dort vor zwei Wochen begonnen und Villalba, der im ersten Spiel zur Startelf gehörte, erlebte gleich eine Kuriosität: Aufgrund von Verletzungen und finanziellen Problemen konnte der Gegner nur mit sieben Spielern antreten. Als sich dann nach 33 Minuten noch der Torwart verletzte, wurde die Partie abgebrochen und mit 3:0 für Guayaquil gewertet. Auch am vergangenen Wochenende durfte Villalba wieder beginnen, die Partie ging regulär über die Bühne und endete 1:1. Seinen bislang ersten und einzigen Treffer für Guayaquil, für die Villalba jetzt schon die meisten Einsätze (13) seiner Profi-Karriere absolviert hat, erzielte er im vergangenen Oktober.

Auf Villalba dürften in den kommenden Wochen weitere Spielminuten warten, bis Ende Mai stehen noch 13 Pflichtspiele auf dem Plan, ehe es dann nach der Sommerpause mit der Rückrunde weitergeht. Für Villalba wird es darum gehen, sich auch für die neue Saison zu empfehlen und vor allem verletzungsfrei zu bleiben.

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