Auftakt in die Mainz-Woche Borussia-Duo nimmt nach Coronainfektion wieder am Training teil

Mönchengladbach · Nach einem langen Wochenende hat Borussia Mönchengladbach am Dienstag die Vorbereitung auf Mainz 05 aufgenommen. Personell gibt es ein paar Neuigkeiten, die unter anderem Jordan Beyer, Patrick Herrmann, Jonas Hofmann, Marvin Friedrich und Luca Netz betreffen.

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Foto: Dirk Päffgen

Nach dreieinhalb freien Tagen sind die Borussen am Dienstagnachmittag in die neue Trainingswoche gestartet. Die positivsten Personal-Nachrichten dürften für Trainer Adi Hütter die Rückkehr von Patrick Herrmann und Jordan Beyer ins Mannschaftstraining sein, die nach ihren Coronainfektionen die 75-minütige Einheit mit Ausnahme des Abschlussspiels mitmachten. Zurück auf dem Trainingsplatz war außerdem Innenverteidiger Marvin Friedrich, für den nach dem Aufwärmen einige Laufrunden im lockeren Tempo auf dem Programm standen. Friedrich hatte sich zuletzt nach einem positiven Test ebenfalls in Quarantäne begeben müssen und war zuvor mit einem Darminfekt ausgefallen.

Gesellschaft beim Laufen erhielt er von Luca Netz, der noch mit muskulären Problemen zu kämpfen hat und für den es bis zum Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Mainz 05 ein Wettlauf gegen die Zeit wird. Ramy Bensebani, der nach der Rückkehr Nico Elvedis die linke Außenbahn besetzen könnte, wird nach seinen Länderspieleinsätzen frühestens am Donnerstag wieder zurück im Borussia-Park sein.

Für die zehn Feldspieler, die beim ersten Training der Woche in Abwesenheit der Nationalspieler dabei waren, hatte Hütter bei den Übungen den Ball in den Mittelpunkt gestellt. Neben Herrmann und Beyer gehörten auch Alassane Plea, Marcus Thuram, Manu Koné, Christoph Kramer, Lars Stindl, Laszlo Bénes, Tony Jantschke und Keanan Bennetts zur Trainingsgruppe. Joe Scally kam gegen Ende des Trainings für eine individuelle Einheit nach draußen. Conor Noß und Mamadou Doucouré waren nicht zu sehen, Jonas Hofmann hat die Quarantäne inzwischen verlassen, befindet sich aber noch im Reha-Training.

Nach einer Passübung spielten die Gladbach-Profis ein Vier-gegen-Vier auf vier Mini-Tore. Herrmann und Beyer dienten dabei als Überzahlspieler und sollten von der Mannschaft im Ballbesitz einbezogen werden. Nach einer bestimmten Anzahl an Pässen durfte der Ball ins Tor geschossen werden – allerdings direkt und ohne Annahme.

Es entwickelte sich ein zügiges Spiel, bei dem Kramer nach einem Zweikampf mit Thuram eine blutende Wunde am Knie davontrug. Der Franzose entschuldigte sich daraufhin mehrmals, für Kramer ging es nach kurzer Behandlung weiter. Den Abschluss des Trainings bildete ein Spiel auf zwei große Tore, bei dem das Spielfeld sehr eng und kurz gehalten wurde, was zu zahlreichen Torabschlüssen führte. Tobias Sippel und Jan Olschowsky verteidigten im Vier-gegen-Vier die Tore, Beyer und Herrmann beobachteten das Geschehen während des Auslaufens. Das Team Stindl-Jantschke-Bénes-Thuram konnte sich knapp durchsetzen.

Bis zum Duell mit Mainz trainieren die Borussen noch fünfmal. Einzig die Einheiten am Mittwoch und Freitag (jeweils 10.30 Uhr) können von Zuschauern besucht werden.

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