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Borussia Mönchengladbach: Jonas Hofmann hält an seinem Comeback-Plan fest

Borussia-Comeback : Hofmann will schnell zurück sein

Seit drei Wochen fehlt Jonas Hofmann den Borussen, eine Oberschenkelverletzung hat ihn ausgebremst. Doch der Heilungsverlauf stimmt ihn weiter optimistisch. An seinem Comeback-Plan hält der Mittelfeldspieler deshalb weiter fest.

Bereits wenige Tage, nachdem sich Jonas Hofmann im Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Tschechien eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hatte, war er zuversichtlich, noch in diesem Jahr wieder in einem Pflichtspiel der Gladbacher mitwirken zu können.

Dafür spricht zum einen, dass die Verletzung, die offiziell als Muskelbündelriss definiert wurde, laut Hofmann nicht so schlimm sei wie zunächst angenommen. Zum anderen hat eine erneute MRT-Untersuchung von Borussias medizinischer Abteilung einen weiteren Grund für Hofmanns Zuversicht geliefert.

„Die Verletzung nimmt ihren normalen Verlauf. Ich denke, dass ich in einer Woche oder zehn Tagen wieder voll belasten darf“, sagte Hofmann während des Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand am Mikrofon des Streaming-Dienstes Dazn. Damit könnte er bereits in der kommenden Woche zurückkehren auf den Trainingsplatz, um zumindest wieder individuell zu trainieren. „Dann brauche ich noch ein paar Tage, um wieder spielfähig zu sein. Vielleicht klappt es noch mit einem Einsatz vor Weihnachten“, sagte Hofmann. Seinen Fitness-Rückstand dürfte er schnell wieder aufgeholt haben, er trainiert derzeit unter anderem auf dem Ergometer.

Sechs Pflichtspiele stehen bis Weihnachten noch an. Die Partien gegen Freiburg, Real Madrid, Hertha und Frankfurt dürfte Hofmann noch verpassen. Auf das Heimspiel am 19. Dezember gegen die TSG Hoffenheim und das DFB-Pokalspiel bei der SV Elversberg (22. Dezember) könnte er aber seinen Fokus gelegt haben. Cheftrainer Marco Rose hätte dann wieder eine Option mehr und könnte die Spielanteile in der Offensive auf ein weiteres Schulterpaar verteilen, wenngleich Hofmann wohl nur über Kurzeinsätze herangeführt werden kann. Dann wäre er allerdings schon am 2. Januar, wenn Borussias Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld ansteht, wieder ein Kandidat für die Startelf.