Borussia Mönchengladbach: Jannik Vestergaard offenbar zu Southampton

Medienbericht : Vestergaard schon zum Medizincheck in Southampton

Der Wechsel von Borussia-Innenverteidiger Jannik Vestergaard ist offenbar so gut wie perfekt. Einem Medienbericht zufolge ist der Däne bereits nach England gereist.

Offiziell ist vereinbart, dass Jannik Vestergaard am 22. Juli wieder bei Borussia ist, um dann mit ins Trainingslager am Tegernsee zu reisen. Doch dazu wird es wohl nicht kommen. Denn der dänische Verteidiger, der bei der WM in Russland ohne Einsatz geblieben ist, steht vor einem Wechsel nach England. Beim FC Southampton soll er laut ESPN bereits zum Medizincheck sein. Der Premier-League-Club soll bereit sein, über 20 Millionen Euro für den 1,99-Meter-Mann zu zahlen.

Die dänische Boulevardzeitung „B. T.“ berichtet, dass Vestergaard schon am Dienstag, spätestens aber am Mittwoch bei seinem neuen Klub unterschreiben werde. Die Ablösesumme liege sogar noch etwas über den kolportierten 18 Millionen Pfund (20,4 Millionen Euro), womit Vestergaard nicht nur Borussias zweitteuerster Abgang der Vereinsgeschichte wäre, sondern auch der bislang teuerste dänische Fußballer.

Der FC Everton, West Ham United, der FC Arsenal und Lazio Rom waren zuletzt ebenfalls mit Vestergaard in Verbindung gebracht worden, nun macht Southampton das Rennen. Im Januar hatte der Klub Virgil van Dijk nach Liverpool transferiert, eine Ablösesumme von rund 80 Millionen Euro wird kolportiert. So kam Vestergaard ins Visier von Southhampton, dem 17. der abgelaufenen Saison in England.

Vestergaard war 2016 von Werder Bremen zu Borussia gekommen für zwölf Millionen Euro. In der vergangenen Saison bildete er meist mit dem deutschen Nationalspieler Matthias Ginter die Gladbacher Innenverteidigung. Dass er Interesse hat, auf der Insel zu spielen, war stets anzunehmen, ist der Däne doch mit seiner Spielweise und seiner Statur prädestiniert dafür. Geht der Wechsel über die Bühne, wäre die komplette Stamm-Innenverteidigung der Borussen aus der Saison 2016/17 künftig in England aktiv. Andreas Christensen, der in jener Saison neben Vestergaard spielte, ist jetzt beim FC Chelsea.

Vestergaard hatte nach dem WM-Aus der Dänen gegen Kroatien nach dem Elfmeterschießen im Achtelfinale wissen lassen, dass er sich die Russland-Reise anders vorgestellt hatte. Dass er nach der WM andere Pläne hatte, als die Rückkehr nach Gladbach, war längst vermutet worden. Nach zwei Jahren bricht er seine Zelte am Niederrhein, der Heimat der Familie seiner Mutter, wieder ab. Der nächste Stopp ist dann wohl Southampton.

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