Borussia Mönchengladbach: In der Regionalliga zum Wuppertaler SV

Borussias U23: Arie van Lent lobt Andreas Poulsen

Borussias U23 tritt am Samstag (14 Uhr) beim Wuppertaler SV an – jenem Gegner, den wirtschaftliche Probleme plagen und von dem in der Winterpause Marco Cirillo kam. VfL-Trainer Arie van Lent erwartet vor rund 2000 Zuschauern kein einfaches Spiel.

In der 71. Minute debütierte Marco Cirillo am vergangenen Samstag für Borussias U23 in der Regionalliga. Rund 20 Minuten durfte er helfen, das 1:0 gegen den Zweiten Rödinghausen über die Zeit zu bringen. Erst in der Winterpause war der 20-jährige gebürtige Solinger vom Wuppertaler SV in den Borussia-Park gewechselt, und der Spielplan will es so, dass ihn der Weg mit seinem neuen Team am Samstag (14 Uhr) schon in seinem möglichen zweiten Spiel genau dorthin zurückführt.

„Natürlich ist das für ihn ein besonderes Spiel. Aber gesondert über die Wuppertaler gesprochen haben wir nicht. Da hat es ja doch auch ziemlich viele Personalwechsel in der Winterpause gegeben, auch wenn man natürlich schon sagen muss, dass acht Spieler aus der jüngsten Startaufstellung auch in der Hinrunde schon da waren“, sagt Borussias Coach Arie van Lent. In der Winterpause hatten sich die Wuppertaler wirtschaftlich nur mit einer Crowdfunding-Aktion retten können, mussten die Abgänge von acht Spielern hinnehmen, darunter Christopher Kramer, der Führende der Liga-Torschützenliste, und weitere Stammspieler wie Angelo Langer oder Kamil Bednarski. „Dafür haben sie in Viktor Maier aus Verl für den Angriff aber doch auch einen Spieler geholt, der für die Liga viel Qualität mitbringt“, betont van Lent, der eine schwere Aufgabe vor etwa 2000 Zuschauern erwartet.

Bei den Borussen entspannt sich die Verletzten-Situation ein wenig. Der am Samstag verletzt ausgewechselte Justin Steinkötter ist einsatzbereit, ein Fragezeichen bleibt noch hinter Christian Theoharous, der ebenfalls aus dem Spiel musste und noch immer Probleme mit der Schulter hat. Weitere Alternativen, zumindest für den Kader, sind zudem wieder Michel Lieder und Giuseppe Pisano.

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