Borussia Mönchengladbach: Ibrahima Traoré verliert beim Afrika-Cup

Nach Unentschieden zum Auftakt : Ibrahima Traoré verliert zweites Spiel beim Afrika-Cup

Nach dem 2:2 gegen Madagaskar gab es im zweiten Gruppenspiel für Gladbacher Flügelspieler Ibrahima Traoré ein 0:1 gegen Nigeria.

Auch in der zweiten Partie Guineas beim Afrika-Cup in Ägypten setzte der belgische Coach Paul Put auf den Gladbacher Ibrahima Traoré in der Startelf. Beim 2:2 gegen Madagaskar im ersten Vorrunden-Spiel hatte Traoré den Foulelfmeter zum 2:2 herausgeholt. Der Kapitän Guineas konnte sich nun gegen Nigeria aber nicht mehr so entscheidend einbringen. Beim 0:1 hatte er nur vor der Pause eine Schuss-Chance.

Auch Naby Keita vom FC Liverpool, der bei dem Turnier erstmals in der Startelf stand, konnte das Schicksal nicht abwenden. Put änderte das System vom 4-1-4-1 ins 4-2-3-1. In beiden Formationen übernimmt Traoré die Rolle des rechten Flügelspielers.

Es zeichnete sich in der Partie ab, vor dem Spiel zu vermuten gewesen war: Nigeria machte das Spiel, Guinea verteidigte das 0:0. Das klappte nur bis zur 73. Minute in der Kenneth Oneru die Nigerianer per Kopf in Führung brachte nach einer Ecke von Simon Moses. Auch im weiteren Spielverlauf musste sich die Elf um Traore erstmal auf die Defensive konzentrieren.

Auch die nächste Großchance gehörte dem Favoriten der Gruppe B, Nigeria. Doch Odion Ighalo traf nur das Außennetz. Ab der 35 Minute mischten auch wieder die Guineer mit, trotz aller Bemühungen konnte Traores Team jedoch keinen nennenswerten Schuss auf das Tor von Daniel Akpeyi bringen.

Die Partie plätscherte nach dem Seitenwechsel vor sich hin, es änderte sich nicht wirklich etwas im Spiel: Nigeria stürmte, Guinea verteidigte. Nach dem Rückstand versuchte Guinea die Initiative zu ergreifen, doch die Nigerianer hielten den Ball gut und weit weg vom Tor. So lief Guinea die Zeit davon. In der letzten Spielminute wurde Traore in Strafraumnähe gefoult, doch der Freistoß brachte nichts ein.

So gewann Nigeria das zweite Gruppenspiel und hat sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Guinea sollte am Sonntag den ersten Sieg gegen Burundi einfahren. Sonst könnte Traores Team vorzeitig ausscheiden.

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