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Borussia-Mönchengladbach: Hannes Wolf wird nach 15 Einsätzen ein Gladbacher

Borussias neuester Transfer : Die Details der Kaufoption für Hannes Wolf

Hannes Wolf wechselt erstmal für ein Jahr zu Borussia. Doch aufgrund der Kaufoption wird es wahrscheinlich so kommen, dass er länger in Gladbach bleiben wird. Denn es handelt sich um eine Kaufpflicht.

Wer weiß, ob Hannes Wolf jetzt schon jahrelang an Borussia gebunden wäre, wenn es die Corona-Problematik nicht gäbe. Fakt ist, dass Gladbach aufgrund der Verluste, die das Virus mit sich bringt, auf Leihgeschäfte aus ist und ein solches mit RB Leipzig ausgehandelt hat. Bis Saisonende ist Wolf daher nach jetzigem Stand ein Borusse – doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass daraus ein dauerhaftes Miteinander wird.

Die Gladbacher haben in ihrer Mitteilung selbst offenbart, dass der Deal eine Kaufoption beinhaltet. Doch es ist nicht das klassische Modell, dass der Verein bis zu einem bestimmten Zeitpunkt entscheiden muss, ob er den Spieler kaufen will oder nicht. Vielmehr hat Borussia statt einer Option eine Kaufpflicht, die in Kraft tritt, wenn die ausgehandelten Parameter bei Wolf eintreffen werden.

Nach Informationen unserer Redaktion verwandelt sich das Leihgeschäft des 21-Jährigen nach 15 Pflichtspieleinsätzen in ein Kaufgeschäft. Dann werden weitere neun Millionen Euro fällig, für das erste Jahr überweist Borussia 1,5 Millionen Euro an RB Leipzig. Die „Bild“ hatte zuerst über die Zahlen des Wolf-Deals berichtet. Der Anschlussvertrag ist natürlich schon ausgehandelt, insgesamt wird Wolf nach seinem 15. Pflichtspieleinsatz für 10,5 Millionen Euro an den Niederrhein wechseln.

Wolf wäre damit der zehnte Spieler, den die Borussen in ihrer Historie für einen zweistelligen Millionen-Betrag verpflichten. Nach wie vor ist Alassane Plea mit 23 Millionen Euro der teuerste Zukauf in der Klub-Geschichte, Matthias Ginter (17 Millionen Euro) und Christoph Kramer (15 Millionen Euro) liegen schon deutlich dahinter. Wolf belegt Platz neun der teuersten Gladbach-Verpflichtungen, sofern die Kaufpflicht in Kraft treten wird. Und die 10,5 Millionen Euro könnten durchaus wieder ein gutes Investment sein.