Weniger Spiele, mehr Stammelf Was das Ende der Rotation bei Borussia für Hannes Wolf bedeutet

Mönchengladbach · Hannes Wolf spielte während der Englischen Wochen zuletzt zweimal von Beginn an. Vor allem aber kam er in dieser Saison nach Einwechslungen zu Einsätzen. Möglich, dass er gegen Freiburg startet und danach nur noch von der Bank kommen darf.

Beim Hinspiel in Freiburg stand Hannes Wolf (hier mit dem Ex-Borussen Vincenzo Grifo) in der Startformation.

Beim Hinspiel in Freiburg stand Hannes Wolf (hier mit dem Ex-Borussen Vincenzo Grifo) in der Startformation.

Foto: dpa/Tom Weller

Das Spiel der Borussen gegen den SC Freiburg am Samstag (20.30 Uhr/Dazn) könnte das letzte Mal sein, dass Marco Rose groß rotiert. Borussias Trainer hat angekündigt, in der Schlussphase der Saison, in der es nur noch eine Englische Woche gibt für die Gladbacher, deutlich mehr als bisher auf eine Stammelf zu setzen.

„Abhängig davon, wie wir spielen und welche Ergebnisse wir einfahren, besteht dann für die Spieler die Möglichkeit, sich festzuspielen. Und für mich immer wieder eine ähnliche Mannschaft auflaufen zu lassen. Das Thema Rotation spielt vor allem dann eine Rolle, wenn die Belastung hoch ist. Das wird in den kommenden Wochen eher nicht mehr der Fall sein“, sagte Rose schon vor dem 3:0 auf Schalke.

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Foto: dpa/Marius Becker

Gegen Freiburg muss Rose aber nochmal tüfteln, denn ein Teil seines Kaders war auf Länderspielreise und wurde in der WM-Qualifikation gefordert. Zumal Ramy Bensebaini und Jonas Hofmann fehlen. Hofmanns Ausfall könnte den Weg ins Team frei machen für Hannes Wolf.

Der Österreicher spielte in dieser Saison bislang 36-mal für Gladbach, in 23 Fällen kam er von der Bank. Zuletzt, als die Belastung durch den DFB-Pokal und die Champions League groß war, gehörte Wolf auf zweimal zur Startelf, in Leipzig und gegen Leverkusen spielte er jeweils 90 Minuten, auf Schalke gab es nur einen Kurzeinsatz von sieben Minuten.

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Foto: Dirk Päffgen

Beim ersten Königsklassen-Achtelfinale gegen Manchester City (0:2) hatte Wolf die große Chance auf ein wichtiges Jokertor, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Solche Chancen müsste er nun nutzen, wenn er sie bekommt. Im Hinspiel beim SC Freiburg stand Wolf in der Startelf. Er bildete mit Stindl, Alassane Plea und Breel Embolo das Offensiv-Quartett.

Da Embolo jetzt auf Länderspielreise war, könnte an seiner Stelle nun Marcus Thuram, der wie Plea keine Einladung zum französischen Team bekam, dabei sein gegen den Sport-Club. „Die Jungs, die hier waren, haben sehr gut gearbeitet. Wir hatten gute, sehr intensive Trainingseinheiten. Wir haben viel gruppentaktisch trainiert“, sagte Rose.

 Nach dem Freiburg-Spiel kommt dann vermutlich das Ende der großen Rotation. Das kann für Wolf und andere bedeuten, dass die Chance auf Startelf-Einsätze nochmal sinkt. Es sei denn, man empfiehlt sich nachhaltig für mehr. Wer letztlich zur Roses engeren Stamm für den Endspurt gehört, ist allein eine Frage der Leistung.

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