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Borussia Mönchengladbach: Gerüchte um Rose-Nachfolger Gerardo Seoane und Jesse Marsch

Berns Seoane und Salzburgs Marsch : Kandidaten für Rose-Nachfolge äußern sich zu Gerüchten

Wer wird Nachfolger von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach? Fast alle Kandidaten stehen aktuell bei einem anderen Klub unter Vertrag. Am Mittwoch äußerten sich zwei von ihnen zu den Gerüchen um ihre Person.

Borussia Mönchengladbach sucht einen Nachfolger für Trainer Marco Rose, drei Namen sollen dabei besonders im Fokus stehen: Gerardo Seoane vom Schweizer Meister Young Boys Bern, Jesse Marsch vom österreichischen Champion Red Bull Salzburg und Florian Kohfeldt von Werder Bremen.

Am Mittwoch sind Seoane und Marsch den Fragen zu einem möglichen Wechsel in die Bundesliga aus dem Weg gegangen. „Ich nehme das zur Kenntnis, aber gebe keine Stellungnahme zu Gerüchten“, sagte Seoane. „Ich weiß, dass Spekulationen zum Fußballgeschäft gehören. Ich konzentriere mich aber voll und ganz auf das, was ich beeinflussen kann. Meine Energie gilt der Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayer Leverkusen.“ Auf Gladbachs Bundesliga-Rivalen trifft Bern am Donnerstag (18.55 Uhr/Dazn) im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League.

Marsch verwies auf seinen in Salzburg noch geltenden Vertrag bis zum Sommer 2022. „Meine volle Konzentration ist hier bei unserem Verein und bei unserer Mannschaft, besonders in diesem Moment, in diesem Turnier, gegen diesen Gegner“, sagte der US-Amerikaner, der bereits in Salzburg 2019 auf Rose nach dessen Wechsel nach Gladbach gefolgt war. „Ich glaube, dass es für einen Trainer immer wichtig ist, sich auf die Aufgabe zu fokussieren“, sagte Marsch, der zuletzt erst erklärt hatte, dass ihn die Bundesliga stark reize. Er trifft mit Salzburg am Donnerstag auf den FC Villarreal.

Seit Montag ist klar, dass Rose im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt. Gladbachs Sportchef Max Eberl muss in den nächsten Monaten einen Nachfolger finden. Laut Medienberichten wird auch Bremens Trainer Kohfeldt gehandelt. „Das sind Spekulationen. Nur weil sich in Gladbach etwas verändert hat, heißt das nicht, dass sich auch bei uns etwas verändern wird“, sagte Bremens Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz. Kohfeldt hat bei Werder noch einen Vertrag bis 2023.

(jaso/dpa)