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Borussia Mönchengladbach: Gegen Wolfsburg ohne Thuram, Plea und Raffael

Trainer Rose gehen die Angreifer aus : Gladbach fehlen gegen Wolfsburg drei Stürmer

Borussia muss gegen den VfL Wolfsburg auf ihre beiden besten Scorer verzichten: Alassane Plea und Marcus Thuram fallen aus. Auch Raffael fehlt. Entwarnung gibt es bei Verteidiger Nico Elvedi.

Borussia geht in das wichtige Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Dienstag, 18.30 Uhr) mit großen Personalsorgen. Vor allem der Angriff ist extrem ausgedünnt. Marcus Thuram, Alassane Plea und auch Raffael sind am Dienstagabend nicht dabei. „Marcus wird nach seiner Verletzung im Spiel bei Bayern München ausfallen. Es ist nichts kaputt, aber er hat sich wahrscheinlich Bänder gedehnt“, sagte Trainer Marco Rose am Montag. Plea, der beim 1:2 in München wegen einer Gelbsperre fehlte, hat sich im Training an den Adduktoren verletzt. Raffael war auch schon in München nicht dabei.

Damit müssen die Gladbacher auf die beiden besten Scorer dieser Saison verzichten. Insgesamt kommen Plea und Thuram in der Liga auf 39 Scorerpunkte. Dass beide in einem Spiel fehlen, ist ein Novum. „Wir werden trotzdem eine Truppe aufs Feld schicken, die um die drei Punkte kämpfen kann. Es darf aber nicht mehr viel passieren, sonst wird es schon dünn“, sagte Rose.

Neben den drei Offensivkräften wird auch Ramy Bensebaini nicht dabei sein, der Algerier sah in München die fünfte Gelbe Karte. Zudem fehlen Denis Zakaria nach seiner Knie-OP, Tobias Strobl (Muskelverletzung) und Fabian Johnson. Entwarnung gibt es hingegen bei Nico Elvedi, der in München verletzt raus musste, jetzt aber wieder fit ist.

Ein wichtiger Mann in Roses Plan mit den reduzierten Möglichkeiten im Angriff wird Breel Embolo sein. Der Schweizer hatte im Spiel bei den Bayern sein Comeback gefeiert, indes länger als gedacht, nachdem sich Thuram früh verletzt hatte. „Breel hat, so lange ihn die Beine getragen haben, sehr gute Arbeit gemacht und immer wieder für Gefahr gesorgt“, sagte Rose. Das Tor jedoch verpasste Embolo, zum Beispiel als er frei vor Manuel Neuer auftauchte. Gegen den VfL Wolfsburg wäre ihm also mehr Präzision vor dem Tor zu wünschen. Embolo oder Kapitän Lars Stindl könnten den Job im Angriffszentrum bekommen, der jeweils andere den Zehner im 4-3-3-System geben.

Rose wird die durch die Ausfälle frei gewordenen Kaderplätze an Nachwuchskräfte vergeben. Conor Noss, Famana Quizera und Kaan Kurt könnten Kandidaten sein, die vakanten Planstellen zu besetzen. „Es werden einige junge Kerle das Erlebnis Bundesliga bekommen“, sagte Rose.