1. Sport
  2. Fußball
  3. Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach gegen FC Groningen wird keine Generalprobe

Der FC Groningen kommt in den Borussia-Park : Gladbachs Generalprobe wird kein typisches letztes Testspiel

Wenn Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag den FC Groningen zum letzten Testspiel der Vorbereitung empfängt, wird Trainer Adi Hütter erstmals auch auf den Großteil der EM-Teilnehmer zurückgreifen können. Die Zeit des Ausprobierens wird danach indes noch nicht vorbei sein.

Das letzte Testspiel der Vorbereitung am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) gegen den FC Groningen dürfte für Adi Hütter zugleich auch eine Premiere werden: Erstmals wird Borussias neuer Trainer – abgesehen von den verletzten und angeschlagenen Spielern – auf seinen kompletten Kader zurückgreifen können. Denn die zahlreichen EM-Rückkehrer, die im Verlauf der Trainingswoche wieder eingestiegen sind, kommen nun erstmals für einen Einsatz in Frage.

Trotzdem erwartet Borussias Fans gegen den niederländischen Erstligisten keine typische Generalprobe, bei der die mögliche Startformation für das erste Pflichtspiel mehr als nur eine Halbzeit auf dem Feld steht.

Klar ist, dass Hütter in Ramy Bensebaini, Alassane Plea, Breel Embolo, Manu Koné (alle verletzt) und Denis Zakaria (Corona) auf einige potenzielle Stammspieler verzichten muss. Dafür sind die EM-Teilnehmer Yann Sommer, Nico Elvedi, Matthias Ginter, Florian Neuhaus, Marcus Thuram und Jonas Hofmann wieder eine Option – wenngleich Letzterer Donnerstag und Freitag nicht mittrainierte.

Ob Stefan Lainer, der schon im Test bei den Bayern (2:0) spielen sollte, dann aber wegen Kniebeschwerden passen musste, wieder einsatzfähig ist, muss abgewartet werden. Dasselbe gilt für Kapitän Lars Stindl, der gegen Metz und in München verletzungsbedingt fehlte, mittlerweile aber wieder im Teamtraining ist.

Hütter wird indes genau schauen, wem er wie viel Spielzeit gegen Groningen bereits wieder gewährt. Für den Coach ist klar, dass mit dem Ende der Vorbereitung in der kommenden Woche weder die Arbeit an der taktischen Ausrichtung seines Teams noch das Tüfteln an der ersten Elf beendet sein wird. Doch dürfte sich die Startformation durch die Hinzunahme einiger Leistungsträger schon deutlich dem annähern, was in der ersten Runde im DFB-Pokal beim 1. FC Kaiserslautern (9. August) und zum Ligastart gegen Bayern München (13. August) zu erwarten ist.

Für Hütter bietet der Test gegen Groningen erstmals die Chance, mit einem Großteil der Stammspieler unter Wettkampfbedingungen Dinge auszuprobieren und einzuüben. Den Feinschliff indes wird er mitnehmen müssen in die Startphase der anstehenden Saison.